Aktuelles aus dem Landes-Leistungszentrum Kunstturnen Detmold

Trainerfortbildung im LLZ Kunstturnen Detmold

Neue Wege in der Talentförderung


Stabilisierung der Mittelkörperspannung mit dem Pezziball und Sprungschulung mit dem Togu-Jumper – wohl die wenigsten Turnexperten hätten geglaubt, dass diese im Gesundheits- und Fitnesssport üblichen Geräte einmal im Turntraining vielseitige Verwendung finden würden.

Die mehr als 40 Turntrainerinnen und Turntrainer, die am 22. Januar zu einer vom Deutschen Turner-Bund und Westfälischen Turnerbund ausgeschriebenen  Fortbildung in das LLZ Kunstturnen Detmold gekommen waren, staunten deshalb nicht schlecht, als ihnen vom Detmolder Trainerteam die ungeahnten Anwendungsmöglichkeiten dieser neuartigen Trainingsgeräte vorgestellt wurden.

Weitere Schwerpunkte der Trainerfortbildung waren die Vermittlung technischer Kennlinien im Grundlagen- und Aufbautraining am Balken sowie neue Ideen für athletisch orientierte Erwärmungsprogramme und die Rondat- und Überschlagschulung in der Bodenakrobatik.

So wurde eine ebenso umfangreiche wie anspruchsvolle Fortbildung geboten, die allen Beteiligten viel Spaß bereitete.

 

Turnen trifft Basketball

Highlight beim Trainingslager der deutschen Turnerinnen in den USA


Seit dem 4. Januar läuft für die deutschen Turnerinnen der Countdown für Olympia.
Denn mit einem zehntägigen Trainingslager in Burlington, einem Vorort von Boston, startete Cheftrainerin Ulla Koch im Trainingszentrum der Weltmeisterinnen Aly Raismann und Alicia Sacramone mit dem Turn-Team Deutschland den Endspurt auf London 2012. Mit dabei waren auch Nadine Jarosch (Detmolder TV) und ihr Trainer Michael Gruhl.

„Mihai Brestyan, der Trainer der US-Girls, stand uns mit Rat und Tat zur Seite, so dass wir einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise des seit Tokio amtierenden Mannschaftsweltmeisters bekamen“, schrieb Ulla Koch begeistert. „Das Kraft-, Konditions- und Übungstraining der amerikanischen Turnerinnen war für unsere
Turnerinnen der richtige Auftakt ins Olympiajahr.“

Neben den intensiven Trainingseinheiten bildete der Besuch des Basketballspiels der Boston Celtics gegen die Dallas Mavericks mit Dirk Novitzki am letzten Tag einen weiteren Höhepunkt. Nach Anfragen beim Management des deutschen Superstars, ob ein Treffen nach dem Spiel mit Dirk Novitzki und der deutschen Mannschaft möglich sei, wurde unproblematisch reagiert und Dirk traf sich mit dem Team. Locker und gelöst stand er für Fragen, Autogramm und Fotos zur Verfügung – ein Erlebnis,
das Nadine Jarosch und Michael Gruhl lange nicht vergessen werden.

 

Meisterehrung des WTB

Nadine Jarosch erneut Turnerin des Jahres


Großer Bahnhof in der Landesturnschule Oberwerries bei der traditionellen Meisterehrung zu Beginn des Jahres: 176 Sportlerinnen und Sportler, die in 2011 bei nationalen Titelkämpfen auf dem Siegtreppchen standen oder international erfolgreich die deutschen Farben vertraten, wurden vom Westfälischen Turnerbund geehrt.

Darunter natürlich auch Nadine Jarosch (Detmolder TV), die bereits zum vierten Male als „Turnerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Da sie mit den Turnerinnen vom Turn-Team Deutschland derzeit im Trainingslager in Boston/USA weilt, um sich auf die Olympischen Spiele 2012 in London vorzubereiten, nahm ihre Mutter Dagmar die Trophäe entgegen. Ebenso wie Hans-Joachim Dörrer, der aus gleichem Grund den Erfolgstrainer Michael Gruhl vertreten musste.

Unter den Geehrten waren auch Nicole Ster (Detmolder TV/Deutschen Jugendmeisterin 2011 am Boden) sowie Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf/Siegerin des Kaderturn-Cup in der AK 11), die mit dafür sorgten, dass das LLZ Kunstturnen Detmold in aller Munde war.

 

Tolle Vorstellung von Nadine Jarosch beim Weltcup in Tokio

Beim letzten der vier Mehrkampf-A-Weltcups im japanischen Tokio vom 26. bis 27.
November 2011 gelang Nadine Jarosch (Detmolder TV 1860) mit Platz vier eine tolle Vorstellung. Für den Schützling von Trainer Michael Gruhl war es nach dem verpatzten Auftritt beim DTB-Pokal in Stuttgart ein versöhnlicher Abschluss ihres so
erfolgreichen Wettkampfjahres. Nadine zeigte am Sprung (14.066) und am Boden
(14.066) nicht nur die jeweils zweitbesten Übungen sondern kam auch am Stufenbarren (13.200) fehlerfrei durch ihr Programm. Einzig am Schwebebalken (12.666) musste sie einige Wackler in Kauf nehmen. Siegerin dieses Wettkampfes wurde die Chinesin Qjushuang Huang, die auch schon in Stuttgart gewonnen hatte und damit auch die Gesamtwertung des Weltcups für sich entscheiden konnte.

Eigentlich hätten bei dem Weltcup die acht besten Turnerinnen an den Start gehen sollen, doch Huang und Jarosch waren die einzigen beiden Teilnehmerinnen, die auch bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Tokio unter den zehn Besten im Mehrkampffinale standen. Zusammen mit ihrer Team-Kollegin Kim Bui aus Stuttgart, die in Tokio den dritten Platz belegte, kann Nadine nun mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, die sie im Hinblick auf Olympia 2012 zum Erlernen neuer Elemente nutzen wird. „Beide waren sehr happy und haben nebenbei noch ihr Weihnachtsgeld aufgestockt“, verriet Sportdirektor Wolfgang Willam.

Nadine Jarosch zusammen mit Kim Bui (3. Platz in Tokio)

 

Erster Länderkampf für Nicole Ster

Eine Woche nach ihrem gelungenen Einstand auf internationalem Parkett beim Leverkusen-Cup hieß es für Nicole Ster (Detmolder TV 1860) schon wieder Koffer packen. Denn mit der Junioren-Nationalmannschaft flog sie zum Vier-Länderkampf nach Sizilien. Im Leistungsvergleich mit Italien, Rumänien und Finnland ging es um eine Standortbestimmung, die für Nicole erneut positiv ausfiel. Als zweitbeste deutsche Turnerin erfüllte sie die in sie gesetzten Erwartungen und trug wesentlich dazu bei, dass die deutsche Mannschaft mit nur 0,90 Punkten hinter Rumänien den dritten Platz belegte. Es siegte mit großem Vorsprung die italienische Mannschaft, die im Juniorenbereich derzeit europäische Spitzenklasse darstellt. „Das war schon toll, wie die Italienerinnen geturnt haben. Aber wir brauchen uns keineswegs zu verstecken, wenngleich wir den Schwierigkeitsgrad unserer Übungen ganz schön steigern müssen“, meinte Nicole selbstkritisch. Um hinzuzufügen: „Der Länderkampf hat riesigen Spaß gemacht!“

 

Leverkusen-Cup 2011

Toller Einstand von Nicole Ster auf internationalem Parkett


Beim mit neun Mannschaften wieder top besetzten Leverkusen-Cup erturnte sich das deutsche Team vor 1.600 Zuschauern mit Kim Janas (Halle), Nicole Ster (Detmold) und Nadja Schulze (Leipzig) hinter der siegreichen italienischen Mannschaft „Ginnastica Artistica Lissonese“ den 2. Platz.

Herausragende Turnerinnen bei der 36. Auflage dieses traditionsreichen Turniers
waren Elisa Meneghini (Italien), die mit 54,55 Punkten ihren Vorjahressieg wiederholen konnte, sowie Kim Janas vom deutschen Team, die mit 52,80 Punkten
Silber in der Einzelwertung holte.

Einen tollen Einstand auf internationalem Parkett gab aber auch Nicole Ster:
Die Detmolderin turnte einen fehlerfreien Wettkampf, erreichte mit 50,40 Punkten den 4. Platz im Mehrkampf, war Drittbeste am Barren und trug somit wesentlich zur Silbermedaille in der Mannschaftswertung bei.

„Es war wieder eine tolle Stimmung in der Smidt-ARENA – die Leistungen der angereisten Gäste aus aller Welt haben das Publikum begeistert“, freute sich Cheforganisator Dieter Schulz vom ausrichtenden Turnclub 72 Leverkusen nach der Siegerehrung.

Die deutsche Mannschaft steht links; Nicole Ster hält den Pokal für den 2. Platz.

 

 




 

 

 

Pressebericht zur Liga-Relegation im Westfälischen Turnerbund
Ligaturnerinnen der KTV Detmold spitze


Die Ligaturnerinnen der KTV Detmold sind weiterhin spitze: Bei den Relegationswettkämpfen für alle Ligaklassen des Westfälischen Turnerbundes
(Landesliga 2 und 1, Verbandsliga, Oberliga), die am vergangenen Wochenende in Schloss Neuhaus stattfanden, schafften Caroline Falkenberg, Julia Grützediek, Kaja Gutzeit, Leonie Klüber und Dana Kober mit einem souverän erturnten Sieg den Aufstieg in die Landesliga 1. Ihr Paradegerät war dabei der Schwebebalken, wo sie den anderen Mannschaften um Längen, sprich 3,25 Punkte, voraus waren. Aber auch an den anderen Geräten präsentierten sie sich mit fehlerfreien Übungen, so dass sie 2012 mit großem Selbstvertrauen in die neue Ligasaison starten können.

 

 

TURN-WM in Tokio

Nadine Jarosch turnt sich unter die TOP-TEN der Weltelite


Welch ein Abschluss der TURN-WM in Tokio für Nadine Jarosch: Die 16jährige Detmolderin legte im Mehrkampffinale noch einmal ein Schüppe drauf und wurde in dem Feld der 24 weltbesten Turnerinnen sensationell Zehnte.

„Wow. Das war echt geil. Ich habe jetzt gar keine Lust, über kleinere Fehler zu reden. Dreimal 14 Punkte, das hatte ich alles noch nie“, sprudelte es gleich im Anschluss an den Wettkampf aus der zehntbesten Turnerin der Welt heraus.

Große Lob erhielt sie von Bundestrainerin Ulla Koch: „Was sie hier abgeliefert hat, ist absolut Spitzenklasse.“ Hans-Joachim Dörrer fügte hinzu: „Ihre große Stärke besteht darin, ihr Bestes zu zeigen, wenn es darauf ankommt.“

In der Tat: Nadine war mit drei Zielen nach Tokio geflogen –direkte Qualifikation mit der Mannschaft für London 2012, Qualifikation für das Mehrkampffinale und Überbieten der 56-Punkt-Marke. Alle drei Ziele hat Nadine erreicht und dabei 13 fehlerfreie Übungen geturnt. Wahnsinn! Denn mehr geht wohl nicht!

Und deshalb von dieser Stelle aus: Herzlichen Glückwunsch! Wir sind stolz auf Dich!

Nahe an der Perfektion: Nadine Jarosch bei ihrer Kür am Schwebebalken.
Foto: Volker Hellmann (dpa)

 

 

TURN-WM in Tokio

London – wir kommen!


Ao jubelten die deutschen Turnerinnen am Ende des zweiten Wettkampftages bei der TURN-WM in Tokio. Denn mit einem nahezu optimalen Wettkampf hatten sie einen sensationellen siebten Platz erturnt und damit auf Anhieb das Olympiaticket für London 2012 gelöst.

Mittendrin im Freudenpulk befand sich Nadine Jarosch, die als Youngster mit dem zweitbesten Mehrkampfergebnis innerhalb des Teams wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat. „Nadine hat den besten Wettkampf ihrer bisherigen Laufbahn geturnt -  sowohl mental wie auch turntechnisch; die Wertungen bestätigen es“, so ihr Trainer Michael Gruhl mit fast überschwänglicher Freude.

Der Lohn für Nadine: Sie bestreitet am kommenden Donnerstag (13. Oktober) zusammen mit Elisabeth Seit das Mehrkampffinale der 24 besten Einzelturnerinnen dieser WM (www.dtb-liveticker.de ab 12.00 Uhr deutscher Zeit)

Vorher muss sie aber am Dienstag (11. Oktober) mit der deutschen Mannschaft noch einmal im Teamfinale an die Geräte, so dass Nadine ein anstrengendes Turnpensum
Bevorsteht.

Umso mehr drücken wir Nadine weiterhin die Daumen, dass ihr auch diese beiden Wettkämpfe gelingen.

Insgesamt gratulieren wir der ganzen Mannschaft sowie dem gesamten Betreuerteam mit Cheftrainer Ulla Koch an der Spitze zur Olympiaqualifikation. Ein großer Tag für das deutsche Frauenturnen!
 

 

WTB-Nachwuchsmeisterschaften in Kamen

Detmolder Turnerinnen im Tokio-Fieber


Während bei der TURN-WM in Tokio die mit Hochspannung geladene Entscheidung der Turnerinnen um die Olympiaqualifikation lief, kämpften am 8. Oktober in Kamen die besten westfälischen Nachwuchsturnerinnen um die Talentmeisterschaft in den Altersklassen 7 bis 10. Kein Wunder also, dass Eltern, Trainer, Kampfrichterinnen und teilweise auch die Aktiven selbst immer ein Auge an den mitgenommenen iPhones und Laptops hatten, fieberten sie doch mit Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold) darum, gleich im ersten Anlauf dieses Ziel zu erreichen. Als dann während der Siegerehrung die erlösende Meldung kam, dass der Traum wahr geworden ist, brach in der Friedrich-Ebert-Halle in Kamen großer Jubel aus. Und mit Bravo-Rufen für Nadine Jarosch bekundeten die Detmolder Turnerinnen ihre besondere Freude darüber, dass ihr Idol zusätzlich im Mehrkampffinale von Tokio steht.

Damit nicht genug: Die Detmolder Nachwuchsturnerinnen hatten auch selbst allen Anlass zum Jubeln. Denn in der jüngsten Altersklasse erturnte sich Friederike Nonte vom TuS Helpup den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. Und die für das Talentförderprojekt Detmold startende AK 7-Mannschaft mit Marie Brand (TV Lemgo), Friederike Nonte, Sarina Pohlmann (TK Herford) und Emma Weeske (TSG Rheda) konnte nach einem starken Wettkampf ebenfalls den Siegerpokal in die Höhe strecken.

Große Freude auch bei Caroline Falkenberg (TV Heidendoldendorf), die sich in der AK 10 als Vizemeisterin ehren lassen konnte.

Komplettiert wurden diese TOP-Leistungen durch den 5. Platz von Julia Falkenberg (TV Heidenoldendorf) in der AK 8 sowie den 9. Platz von Lara Niedermeier (TuS Kachtenhausen) in der AK 9.

Nun heißt es wieder Daumendrücken für Nadine Jarosch, die mit dem Team-Finale der besten acht Mannschaften und dem Mehrkampffinale der 24 besten Einzelturnerinnen noch zwei schwere Wettkämpfe vor sich hat.

Strahlen um die Wette: Die siegreiche Mannschaft des Talentförderprojektes Detmold in der AK 7 mit v.l. Marie Brand, Friederike Nonte, Sarina Pohlmann und Emma Weeske.

 

Mit dem beigefügten Foto des Turn-Team Deutschland senden Nadine Jarosch und Michael Gruhl herzliche Grüße an alle Turnfans in Lippe.


Man sieht: die Stimmung im Team ist gut. Denn am vergangenen Dienstag hat die Riege von Cheftrainerin Ulla Koch Chance genutzt. sich im sogenannten Podiumstraining im Metropolitan Gymnasium von Tokio vor den Augen der Kampfrichterinnen vorzustellen. Nadine machte dabei ihre Sache gut und fiebert nun mit Elisabeth Seitz, Kim Bui, Oksana Chousovitina, Pia Tolle, Lisa-Katharina Hill und Anja Rheinbey dem Mannschaftswettkampf am morgigen Samstag entgegen. "Wir haben im Podiumstraining nur wenige Unsicherheiten gezeigt und wissen jetzt, dass wir es können", so Michael Gruhl stellvertretend für das gesamt Team.
Für alle Turnfans noch einmal der Hinweis, dass unsere Turnerinnen um 6.15 Uhr Uhr deutscher Zeit zusammen mit den USA, Brasilien und einer gemischten Riege an die Geräte gehen. Wer mitfiebern will, kann den Live-Ticker des DTB (zu finden auf www.dtb-online.de) einschalten.

 

 

 

Länderkampf der Turnerinnen gegen Frankreich

Nadine Jarosch gewinnt Einzelwertung


Vor der Anreise zur WM-Vorbereitung in Japan gab es für die deutschen Turnerinnen am vergangenen Donnerstag in Arques gegen das starke Team aus Frankreich den letzten Test. Dabei musste sich die Mannschaft von Cheftrainerin Ulla Koch mit 223,40 zu 217.20 Punkten geschlagen geben. „Positiv hervorzuheben ist aber dennoch eine tolle Mannschaftsleistung“, so Koch.

Grandios turnte erneut Nadine Jarosch (Detmolder TV 1860), die mit 55,80 Punkten die Einzelwertung gewann. Die Einzelergebnisse (Sprung 14.40, Barren 13,75, Balken 13,90 und Boden 13,80) zeigen, dass Nadine an allen Geräten für das Turn-Team Deutschland in Tokio eine wertvolle Punktesammlerin sein wird.

Das wird vor allem am Balken notwendig sein, wo die DTB-Frauen in Arques nicht die Leistung erreichten, die sie noch zuletzt beim Dreiländerkampf (GER-ROU-SUI) in Erzingen sowie im Training gezeigt hatten. Dagegen konnten die deutschen Frauen neben dem Barren auch die Bodenwertung für sich entscheiden und waren auch am Sprungtisch mit nur 0,30 Punkten Rückstand den Französinnen so gut wie gleichwertig.

„Wir brauchen uns deshalb in Tokio nicht zu verstecken. Allerdings müssen wir am Balken noch zulegen und werden deshalb im Training vor Ort hier den Schwerpunkt setzen“, gibt sich die Cheftrainerin weiterhin optimistisch.
 

 

Nadine Jarosch beim Dreiländerkampf beste deutsche Turnerin

Was Nadine Jarosch derzeit an turnerischen Leistungen abliefert, nennt man in den Mannschaftssportarten einen Lauf. Denn beim Dreiländerkampf, den die Detmolderin am Wochenende in Erzingen mit dem Turn-Team Deutschland gegen Rumänien und die Schweiz bestritt, schraubte sie nach der DM in Göppingen ihre Mehrkampfleistung um weitere 1,10 Punkte auf 55,950(!) Punkte auf und war damit hinter vier Rumäninnen beste deutsche Turnerin.

Eine Klasseleistung, die wesentlich mit dazu beitrug, dass die deutsche Mannschaft zur Freude von Cheftrainerin Ulla Koch auf respektable 224,100 Punkte kam. Damit bin ich sehr zufrieden, denn wir haben hier immerhin zwölf Punkte mehr geturnt als noch vor einem Jahr zur WM in Rotterdam.“ Wenn man dabei bedenkt, dass dieser Länderkampf „aus voller Trainingsbelastung“ heraus geturnt wurde, gewinnt dieses Ergebnis zusätzlich an Bedeutung und lässt die deutschen Turnerinnen optimistisch nach Tokio blicken. „Unser Ziel ist die direkte Olympiaqualifikation. Das ist schwierig, aber nicht utopisch. Wir müssen nur fest an uns glauben. Dazu haben wir nach diesem Länderkampf allen Grund“, gab Nadine die Stimmung in der Mannschaft wieder. Und Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.

Nadine Jarosch neue Patin bei JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Zusammen mit dem Berliner Brian Gladow wurde Nadine Jarosch vom Deutschen Turner-Bund zur neuen Patin von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA berufen.
Die beiden Spitzenathleten sollen als aktuelle Vorbilder für talentierte Schülerinnen und Schüler des weltgrößten Schulsportwettbewerbs agieren.
Jarosch und Gladow übernehmen repräsentative Aufgaben, wie z.B. bei der Siegerehrung im Anschluss an die Wettkämpfe, bei der Abschlussveranstaltung des Bundesfinales in Berlin oder bei Pressekonferenzen. Aufgaben, die Nadine wie auf den Leib geschnitten sind, weil sie andere begeistern und mitreißen kann.

 

Nadine Jarosch weilt in Berlin: Termine bis zur WM stehen

Nadine Jarosch bereitet sich auf die Turn-Weltmeisterschaft im japanischen Tokio vor. Der Zeitplan bis dahin ist inzwischen festgezurrt.
Seit dem 5. September weilt die 1860-Turnerin mit ihrem Trainer Michael Gruhl bei der WM-Kaderschulung im Trainingszentrum Kienbaum bei Berlin. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf den Länderkampf am 10. September in Erzingen, wo die deutsche WM-Mannschaft Auf die Schweiz und Rumänien trifft.
Die weiteren Termine:
12. bis 16. September: Heimtraining in Detmold
17. bis 22. September: WM-Kaderschulung zur Vorbereitung auf den Länderkampf am 22. September in Arc gegen Frankreich
23. bis 26. September: Heimtraining in Detmold
27. September Abflug nach Japan

Nadine Jarosch zusammen mit ihrem Trainer Michael Gruhl, der in Tokio mit zum Trainerstab des DTB gehört.

 

Nadine Jarosch jubelt als Dritte und löst das WM-Ticket

Die Deutschen Meisterschaften in Göppingen hielten, was sie im Vorfeld versprochen hatten: Turnerische Höchstleistungen und vor allem Spannung, Denn für die besten Turnerinnen und Turner waren die Titelkämpfe gleichzeitig die 2. Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio, die wiederum die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London bilden.

Nadine Jarosch (Detmolder TV von 1860) war mit der Empfehlung nach Göppingen angereist, bei der 1. WM-Qualifikation am 13. August in Altendiez den 2. Platz belegt zu haben. Doch auf diesem Erfolg konnte sie sich nicht ausruhen, da noch niemand für die WM fest gesetzt war. Jeder der WM-Bewerber musste also noch einmal Höchstleistungen zeigen und an sein Limit gehen, um eines der begehrten WM-Tickets zu erkämpfen. „Geht selbstbewusst an die Geräte und begeistert uns mit Ausdruck und turnerischem Können“, lautete daher auch die Ansage von Cheftrainerin Ulla Koch, die nach dem letzten Training vor „ihre“ Turnerinnen ein letztes Mal auf den entscheidenden Mehrkampf einstimmte.

Und dann konnte es am Samstagabend in der EWS-Arena von Göppingen losgehen. Mit stehenden Ovationen empfingen gut 2000 Zuschauer die 24 Turnerinnen zum Mehrkampffinale. „Ich bin mir sicher, dass wir bei den Frauen einen ebenso begeisternden  Wettkampf sehen werden, wie das bei den Männern der Fall war“, so DTB-Präsident Rainer Brechtken zur Begrüßung.

Nadine Jarosch begann ihren Wettkampf am Stufenbarren,  turnte ihre Übung mit gewohnter Souveränität durch und erhielt dafür erstmalig 14,00 Punkte. Ein toller Auftakt!

Der Balken wollte bei den zum Favoritenkreis zählenden Turnerinnen nicht so recht laufen. Bis auf Kim Bui (MTV Stuttgart), die bei der 1, WM-Qualifikation siegreich war,
mussten alle anderen Konkurrentinnen das „Zittergerät“ einmal verlassen. So auch Nadine Jarosch, die aber den Rest der Übung so sicher präsentierte, dass sie immerhin noch 12,60 Punkte bekam.

Inzwischen hatte sich der Stufenbarren beim Umbau für die größeren Turnerinnen verzogen und musste ausgetauscht werden. Da ein Ersatzbarren in der EWS-Arena nicht zur Verfügung stand, konnte der Wettkampf nur an drei Geräten fortgesetzt werden. Eine Situation, wie sie  bei einer Deutschen Meisterschaft noch nicht vorgekommen ist. Auch DTB-Präsident Rainer Brechtken konnte sich nicht erinnern, bisher so etwas miterlebt zu haben.

Nadine setzte unterdessen ihren Wettkampf am Boden fort und begeisterte die Zuschauer  mit haushohen akrobatischen Sprüngen und Kombinationen.
Vor allem ihr Tsukahara (Doppelsato rückwärts mit integrierter ganzer Drehung um die Längenachse) am Anfang und die Dreifachschraube am Schluss waren eine Augenweide. Auch für die Kampfrichterinnen, die sie mit der Höchstnote von 13,95 Punkten an diesem Gerät belohnten.

Vor dem letzten Gerät ergab sich folgender Zwischenstand: 1. Kim Bui (MTV Stuttgart) 41, 10; 2, Elisabeth Seitz (TG Mannheim) 41,05 Pkt.; 3. Nadine Jarosch  40,550. Es war also für die Mehrkampfentscheidung größte Spannung angesagt.

Nadine Jarosch eröffnete dann den vierten Gerätedurchgang am Sprung mit einem hohen und sicher gestandenen Yurtschenko (Rondatsprung gestreckt mit eineinhalb Drehungen um die Längenachse) und freute sich über ihre zweite 14er-Wertung an diesem Tag. Damit stand fest, dass ihr der 3. Platz im Mehrkampf nicht mehr zu nehmen war. Trainer Michael Gruhl atmete tief durch und Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer riss jubelnd beide Arme hoch. Denn mit dem auf 54,85
Pkt. gesteigerten Mehrkampfergebnis hatte Nadine das WM-Ticket gelöst – eine grandiose Leistung, zu der sie von allen Seiten großes Lob bekam. Wie beispielsweise vom Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes, Wolfgang Willam, der Nadine mit den Worten gratulierte: „Congratulation my Lady!“

Während die letzten Turnerinnen nach einer 20minütigen Pause ihre Stufenbarrenübungen am herbeigeholten neuen Gerät nachholten, gaben die drei Erstplatzierten schon eine kleine Pressekonferenz. Nadine war dabei einfach nur glücklich und fasste ihre Eindrücke wie folgt zusammen: „Ich bin vom Wettkampf und dem Ergebnis überwältigt. Bei der WM dabei zu sein, ist einfach nur geil.“

© 2011 Patrick Lindner

 

 

Nadine Jarosch bei 1. WM-Quali in sensationeller Form

Nach der überragenden Turn-EM Berlin 2011 im April mit insgesamt sieben Medaillen für die Turnerinnen und Turner vom Turn-Team Deutschland, stand nun die nächste Etappe auf dem Weg in Richtung Olympia 2012 in London auf dem Programm. Am 13. August  kamen in Altendiez die besten deutschen Turnerinnen und Turner zur ersten Qualifikation für die im Herbst in Tokio stattfindenden Turn-Weltmeisterschaften zusammen, die gleichzeitig die erste Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London sind.  Die 2. WM-Qualifikation startet direkt zwei Wochen danach im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Turnen am 27./28. August in der EWS-Arena Göppingen.

Für diese beiden Qualifikationen ist bei den Turnerinnen der komplette WM-Kader startverpflichtet. Das bedeutet, dass insgesamt 14 Turnerinnen am Start sind, von denen am Schluss die sieben Besten nach Tokio fliegen werden. Dazu möchte auch Nadine Jarosch (Detmolder TV 1860) gehören, die dafür gerne in Kauf nimmt, auf die Sommerferien zu verzichten und durchgehend zu trainieren. „London ist mein großes Ziel“, sagt sie, „und wenn ich dieses Ziel erreichen will, geht es eben nicht anders.“


Den ersten Schritt dazu machte Nadine in Altendiez. In guter Form angereist, begann sie ihren Wettkampf am Sprung mit einem Yurtschenko mit eineinhalb Schraube um die Längenachse, den sie nach einem hohen und weiten Flug in den sicheren Stand
turnte. 14,250 Punkte waren der verdiente Lohn und bedeuteten im ersten Durchgang die zweithöchste Wertung. Das gab Sicherheit, so dass Nadine auch das zweite Gerät, den Stufenbarren, im Vergleich zu vielen ihrer Konkurrentinnen sicher durchturnte und mit 13.40 Punkten an diesem Gerät nicht nur eine neue persönliche Bestleitung erzielte, sondern auch die Führung übernahm. Am Balken musste Nadine dann einen Absteiger in Kauf nehmen, was ihr „nur“ 12,70 Punkte einbrachte und die Führung kostete. Einen fulminanten Schlusspunkt setzte Nadine dann mit ihrer Bodenübung, wo sie erstmals im Wettkampf eine Dreifachschraube zeigte und mit 14,000 Punkten die Höchstwertung zuerkannt bekam. Das ergab in der Addition
stolze 54,350 Punkte – eine Punktzahl, die Nadine im Mehrkampf noch nie erreicht hat. „Jetzt fahren wir mit großem Selbstvertrauen nach Göppingen und werden dort erneut auf Angriff turnen“, zog ein strahlender Michael Gruhl ein großartiges Fazit.

   
 

 

 Hilfswerk des Lions Club Detmold-Residenz unterstützt LLZ Detmold

Große Freude im LLZ Kunstturnen Detmold: Das Hilfswerk des Lions Club Detmold-Residenz, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Jürgen Elfers und Hanno Baumann, übergab eine Reihe von Sportgeräten, die in der  Grundausbildung der jüngsten Turntalente die Bewegungsfähigkeit vielfältig verbessern sollen. Inzwischen werden sie aber auch von den Bundeskaderturnerinnen bei ihrem athletischen Training gerne genutzt. Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer bedankte sich im Namen des Trainerteams für die Unterstützung, die in Zeiten knapper Kassen dafür sorgt, dass die im LLZ betreuten Turntalente weiter mit hoher Qualität betreut werden können. Davon konnten sich die beiden Vorstandsmitglieder überzeugen, als ihnen die jüngsten Turntalente zeigten, wie man beispielsweise mit einem Gymnastikreifen oder einem Pezziball turnerisch trainieren kann. Auf unserem Foto freuen sich mit den Turnerinnen der Altersklasse 7 ihre Trainerin Iris Buttkus (ganz links) sowie Jürgen Elfers und Hanno Baumann.

 

WTB-Nachwuchswettkampf

Pole-Position für LLZ Turnerinnen


Vier Treppchenplätze, darunter zwei Jahrgangssiege – das war die erfolgreiche Ausbeute der LLZ-Turnerinnen bei den WTB-Nachwuchsmeisterschaften der Altersklassen 7-10, die am vergangenen Samstag mit insgesamt 84 Teilnehmerinnen in Greven stattfanden.

Das Glanzstück lieferten dabei die AK 7-Turnerinnen: Marie Brand (TV Lemgo) und Friederike Nonte (TuS Helpup) turnten wie entfesselt und belegten nach einem internen Zweikampf die beiden ersten Plätze unter den 35 angetretenen Mitstreiterinnen. Und fast hätte es einen „Hattrick“ gegeben, denn Sarina Pohlmann (TK Herford) verpasste mit 0,55 Punkten nur ganz knapp den 3. Platz. Dahinter komplettierten Emma-Viktoria Weeske (7. / TSG Schwarz-Gelb Rheda), Eline Meyer (18. / TG Lage) und Janice Rudolf (22. / TuS Helpup) den starken Auftritt des jüngsten LLZ-Nachwuchses, der vor allem aufgrund der guten Grundlagentechnik zu überzeugen wusste.

Damit aber nicht genug: Mit zwei Bestwertungen an den schwierigen Geräten Barren und Balken erturnte Caroline Falkenberg (TV Heidenoldendorf) in der AK 10 einen weiteren Sieg für das LLZ Detmold. Ein überzeugender Einstand für die aus Niedersachsen stammende Turnerin, die mit ihrer Familie Ende letzten Jahres nach Detmold verzogen ist und bei ihrem ersten Start auf WTB-Ebene die Konkurrenz gleich kräftig aufmischte.

Bleiben noch die Altersklassen 8 und 9: Hier schaffte zunächst Julia Falkenberg (TV Heidenoldendorf) als Drittbeste der achtjährigen WTB-Nachwuchsturnerinnen einen weiteren Treppchenplatz, während sich Lara Niedermeier (TuS Kachtenhausen) in der AK 9 einen guten 6. Platz erkämpfen konnte. Eine Leistung, die angesichts eines gerade überstandenen Infektes um so mehr zu bewundern ist.

So gab es im LLZ-Team am Schluss nur strahlende Gesichter. Denn nicht alle Tage kehrt man mit einer „Pole-Position“ nach Hause zurück.


Marie Brand (links) und Caroline Falkenberg legten als Siegerinnen in der jüngsten und ältesten Altersklasse den Grundstein zum guten Abschneiden der LLZ-Turnerinnen.

 

 

Seit heute, 1. Juli, gehört Nadine Jarosch dem B-Kader des Deutschen Turner-Bundes an. Diese Nachricht erhielt Nadine persönlich von Bundestrainerin Ulla Koch, die ihr zu dieser Auszeichnung als Erste herzlichst gratulierte.
Ausschlaggebend für diese Berufung in den zweithöchsten Nationalkader waren die guten Leistungen von Nadine bei den Europameisterschaften im April in Berlin.
Auch wir freuen uns mit Nadine über diesen Aufstieg und wünschen ihr für die WM-Vorbereitung das Glück der Tüchtigen!

 

Deutsche Jugendmeisterschaften der Turnerinnen

Nicole Ster gewinnt Gold am Boden


Mit der Goldmedaille am Boden feierte die 1860-Turnerin Nicole Ster bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Berkheim bei Stuttgart ihren bisher größten Erfolg. Damit nahmen die Titelkämpfe für die Detmolder Crew doch noch einen zufriedenstellenden Ausgang, nachdem sich am ersten Wettkampftag die Erwartungen nicht erfüllt hatten.

Beim Mehrkampf turnten sowohl Nicole Ster als auch Miriam Bergmann unter ihren Möglichkeiten. Vor allem am Balken vergaben sie mit jeweils zwei Absteigern ihre Chancen auf eine TOP-Platzierung. Während Nicole immerhin noch den vierten Platz erreichte, landete Miriam nach weiteren Fehlern am Barren und Boden auf dem für sie enttäuschenden 12. Platz des 23köpfigen Teilnehmerfeldes. Auch Nicole konnte sich nicht so recht freuen. Zwar turnte sie sich am Sprung und Boden in die Gerätefinals. Aber ohne die Patzer am Balken wäre sie zweitbeste Mehrkämpferin gewesen und hätte damit gleichzeitig die Qualifikation für den Junioren-Länderkampf geschafft.

Umso besser lief es dann bei den Gerätefinals, wo Nicole zunächst am Boden antreten musste. Hier zeigte sie als Letzte der sechs Finalistinnen eine fehlerfreie Übung, die vom Kampfgericht aufgrund der guten Technik und Haltung mit der Bestnote von 12,950 Punkten belohnt wurde. Erleichtert klatschte Nicole ihren Trainer Michael Gruhl ab und nahm mit ihm zusammen die Glückwünsche der Konkurrenz entgegen. Nicht weniger stark war ihr Auftritt im Sprungfinale, in dem sie auf den vierten Platz sprang. Was Bundestrainerin Ulla Koch mit den Worten kommentierte. „Schade, dass Nicole gestern nicht an allen Geräten so top war. Ich hätte sie gerne für den Länderkampf nominiert.“

Nicole Ster am Boden und bei der Siegerehrung

 

Deutschlandpokal Gerätturnen Frauen

LLZ-Turnerinnen mit durchwachsenen Leistungen

Am vergangenen Wochenende fand in Dortmund der Deutschlandpokal im Gerätturnen der Frauen statt, bei dem sich die Nachwuchsturnerinnen der AK 11-15 aus den 16 Landesturnverbänden des Deutschen Turner-Bundes ein Stelldichein geben. Darunter waren auch vier Turnerinnen des LLZ Detmold, die sich mit Stärken und Schwächen präsentierten.

In der AK 11 durchlief Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf) ein Wechselbad der Gefühle. Während sie an den Geräten Sprung und Barren sowie Boden mit den Leistungen trotz kleinerer Fehler zufrieden sein konnte, verturnte sie am Balken den Abgang und verpasste damit die vorzeitige Nominierung für den D/C-Kader 2012.

Besser machte es Dana Kober (ebenfalls TV Heidenoldendorf), die in der AK 12 die westfälischen Farben vertrat. Obwohl sie ihren Sprung nicht stehen konnte, brachte sie ihre Übungen am Barren, Balken und Boden fehlerfrei über die Bühne und war mit dem 10. Platz in der Einzelwertung beste Westfälin.

Miriam Bergmann und Nicole Ster (beide Detmolder TV 1860) betrachteten den Deutschlandpokal als Test für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die am Pfingstwochenende in Berkheim bei Stuttgart ausgetragen werden. Aus dieser Sicht waren die Ergebnisse an den Geräten Sprung, Barren und Boden auch schon recht vielversprechend. Der gemeinsame Aussetzer mit jeweils drei Absteigern am Balken
sorgte dann aber für lange Gesichter und verhinderte die erhofften Treppchenplätze.
„Das soll uns nicht noch einmal passieren, weshalb wir jetzt bis zu den Deutschen Sonderschichten einlagen werden“, war ihre spontane Trotzreaktion, die Trainer Michael Gruhl mit Kopfnicken bestätigte.

 

Landesmeisterschaften der Turnerinnen

Miriam Bergmann und Kaja Gutzeit souverän auf Platz 1 – Nicole Ster mit Verletzungspech


Freud und Leid lagen bei den Landesmeisterschaften, die am 7. Mai in Steinhagen stattfanden, für die Turnerinnen des LLZ Detmold eng beieinander. Während Miriam Bergmann (AK 13) und Kaja Gutzeit (AK 11) ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und in ihren Altersklassen unangefochten Landesmeisterrinnen wurden, verletzte sich Nicole Ster (AK 13) gleich am ersten Gerät bei der Landung nach ihrem tollen Sprung (Überschlag mit anschließendem Bücksalto) so stark am Knie, dass sie den Wettkampf nicht fortsetzen konnte.

Da musste Nadine Jarosch schon mächtig Trost spenden, um die Enttäuschung zu überwinden. Ansonsten feuerte Nadine ihre anderen Trainingskameradinnen an, denn sie selbst startete nicht, da sie sich nach ihrem erfolgreichen EM-Debüt in einer Regenerationsphase befindet und derzeit nicht im Wettkampftraining ist.

Für Miriam Bergmann und Kaja Gutzeit verlief der Wettkampf optimal, da sie fehlerfrei über die Runden kamen und teilweise noch besser turnten als im Training. Miriam Bergmann konnte dabei erstmalig die 50-Punkte-Marke knacken (50,550) und Kaja Gutzeit kam der angestrebten 70-Punkte-Grenze (67,750) schon recht nahe. Mit diesen Leistungen machten sie ihrem Trainer Michael Gruhl nachträglich ein schönes Geschenk zum 50. Geburtstag. Gleichwohl sieht Michael Gruhl noch Potenzial nach oben, „was aber beim Start in die diesjährige Wettkampfsaison normal ist“.

Das gilt auch für die dritte LLZ-Turnerin Dana Kober, die leider ihre sonst stabile Bodenübung verturnte und daher in der AK 12 mit dem 6. Platz vorlieb nehmen musste.

Trotzdem ist auch Dana für den Deutschland-Pokal qualifiziert, wo sie am 28./29. Mai zusammen mit Miriam Bergmann und Kaja Gutzeit in Dortmund die westfälischen Farben vertritt.

 

Bundestrainerin Ulla Koch zu Besuch in Detmold

Die Verschnaufpause nach der erfolgreichen EM in Berlin war für Bundestrainerin Ulla Koch nur kurz. „Die WM mit der so wichtigen Olympiaqualifikation kommt schneller als man denkt; und deshalb müssen wir schon jetzt die Weichen stellen und dabei den Aufwind von Berlin nutzen“. So Ulla Koch in Detmold, der ersten Station auf ihrer Rundreise zu den Leistungszentren mit potenziellen Olympiaturnerinnen.

Was sie dabei im Training von Nadine Jarosch sah, stimmt sie optimistisch. „Die Marschroute für London stimmt. Jetzt gilt es, die neuen Elemente für das aufgestockte Wettkampfprogramm zu erarbeiten und bis zur Perfektion zu stabilisieren.“ Damit Nadine Jarosch dafür die notwendige Zeit hat, wurde mit der Schulleitung des Grabbe-Gymnasiums überlegt, wie Schule und Training in der Vorbereitung auf Olympia so aufeinander abgestimmt werden können, dass Nadine das große Ziel erreichen kann. Auch hier nahm die Bundestrainerin den positiven Eindruck mit, „dass sich das Grabbe-Gymnasium dieser Herausforderung stellt und Nadine auf ihrem Weg nach London mit allen verfügbaren Kräften begleiten wird“.

 

 

 

 

Turn-EM in Berlin

Überzeugender Einstand  für Nadine Jarosch


Bereits mit 10 Jahren hat Nadine Jarosch ihrem Trainer Michael Gruhl klipp und klar erklärt, dass sie 2012 an den Olympischen Spielen in London teilnehmen will. Dieses hochgesteckte Ziel hat die Detmolder auch nicht verloren, als sie zwischendurch wegen wachstumsbedingter Rückenprobleme für längere Zeit das Training reduzieren musste und fast ein Jahr lang keine Wettkämpfe turnen konnte. Denn was sich Nadine einmal in den Kopf gesetzt hat, verfolgt sie hartnäckig.

Jetzt ist sie mit der Teilnahme an den Europameisterschaften in Berlin ihrem Ziel ein großes Stück näher gekommen. Im vergangenen Jahr noch in der AK 15 im Jugendbereich startend, hat sie innerhalb von knapp zwei Monaten den Durchbruch in den Seniorenbereich geschafft und sich gleich in die Spitze des Turn-Team Deutschland geturnt.

Die Art und Weise, wie sich Nadine dieser Herausforderung gestellt hat, verdient für Michael Gruhl und den Detmolder Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer größten Respekt. Daran ändert auch nichts, dass Nadine bei der EM ihre Balken- und Stufenbarrenübung nicht fehlerfrei durchturnen konnte. Umso mehr zeigte sie am Boden und Sprung ihr Können, mit dem sie im Anflug auf die Weltspitze ist.

So sieht es auch Cheftrainerin Ulla Koch, die den zahlreichen Pressevertretern nach Beendigung des Qualifikationswettkampfes zu Protokoll gab: „Nadine hat seit den letztjährigen Jugendmeisterschaften einen großen Sprung nach vorn gemacht und bei dieser EM einen insgesamt positiven Eindruck hinterlassen. Dass ihr als Debütantin im deutschen Team noch nicht alles geglückt ist, kreide ich ihr nicht an. Es ist eben sehr aufregend, wenn man erstmalig auf dem Podium turnt und dann auch noch als erste Turnerin auf den Balken muss. Umso mehr gratuliere ich Nadine zu ihrer Bodenübung und finde es schade, dass sie mit der Winzigkeit von 0,075 Punkten das Gerätefinale verpasst hat. Das zeigt aber, wie nahe sie als frischgebackene Seniorin schon an das internationale Niveau herangekommen ist.
Gleiches gilt für den Sprung, wo sie bereits die 14er-Marke geknackt hat. Jetzt gilt es, die Programme weiter aufzustocken und dann im Hinblick auf die WM am Ende diesen Jahres zu stabilisieren.“

Und wie sieht sich Nadine selbst?  „Für mich war es unheimlich wichtig, bei dieser EM dabei sein zu können. Jetzt weiß ich, wie aufregend eine solche internationale Meisterschaft ist und was man alles beachten muss, um auf dem Podium seine Leistung abrufen zu können. Es war eine große Ehre, in diesem EM-Team als Jüngste für Deutschland zu turnen und ich danke allen, die mir zu diesem Erfolg verholfen haben. Jetzt habe ich Lust auf mehr bekommen und werde mich gewissenhaft auf die bevorstehende WM vorbereiten. Denn da geht werden die Tickets für die Olympischen Spiele 2012 in London vergeben, wo ich mit dem Turn-Team Deutschland dabei sein möchte.“

Dafür drücken wir Nadine schon jetzt ganz fest alle Daumen!

Hans-Joachim Dörrer

 

LLZ Detmold weiter auf Erfolgskurs

Vom 25. bis 27. März fand in Halle/Saale der diesjährige Kader-Nominierungstest des Deutschen Turner-Bundes statt. Es handelt sich dabei um den ersten Teil der jährlichen Kaderüberprüfung im Nachwuchsbereich der Altersklassen 10-15, bei dem die für das Gerätturnen leistungsbestimmenden athletischen und technischen Normen abgetestet werden.

Dementsprechend hatten sich die im LLZ Detmold betreuten Kaderturnerinnen Caroline Falkenberg (AK 10), Kaja Gutzeit (AK 11) sowie Miriam Bergmann und Nicole Ster (beide AK 13) seit Jahresbeginn intensiv auf die Testaufgaben vorbereitet, um für die Kadernominierung 2012 die ersten wichtigen Punkte zu sammeln.

In Halle zeigte sich, dass sich der Trainingseinsatz gelohnt hatte. So gewann Nicole Ster (TV 1860 Detmold) souverän die AK 13 und bewies damit ihre Spitzenstellung in dieser Altersklasse. Auch ihre Vereinskollegin Miriam Bergmann meldete mit dem 5. Platz ihren Anspruch auf den Verbleib im Bundeskader an. Das gilt in gleicher Weise für Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf), die in dem starken feld der AK 12 einen guten 8. Platz belegte. Als Neuling stellt sich Caroline Falkenberg (ebenfalls TV Heidenoldendorf) in der AK 10 vor und wurde hier gute Dreizehnte.

Unser Foto zeit die LLZ-Turnerinnen mit Michael Gruhl sowie den Trainern und Turnerinnen vom BTW Bünde, die in Halle gemeinsam die Farben des Westfälischen Turnerbundes vertraten.

 

Nadine Jarosch für EM nominiert

Seit heute Morgen 10 Uhr (Pressekonferenz des DTB) steht es fest: Nadine Jarosch ist für die TURN-EM nominiert. Zusammen mit Oksana Chusovitina (TT Toyota Köln), Kim Bui (TSG Tübingen) und Elisabeth Seitz (TG Mannheim) wird sie vom 4. bis 10. April 2011 die deutschen Farben vertreten.

„Dies sind die stärksten Turnerinnen, die Deutschland zu bieten hat. Sie haben sich im Vorfeld gut präsentiert und im Konkurrenzkampf durchgesetzt. Insofern sind wir gut vorbereitet und freuen uns auf die EM“, erklärte Frauen-Cheftrainerin Ulla Koch.

Damit ist für Nadine Jarosch der Traum in Erfüllung gegangen, für Deutschland bei einer internationalen Meisterschaft an den Start gehen zu können.  Zugleich ist die EM-Nominierung für Nadine ein erster großer Schritt auf dem langen Weg nach London 2012.

Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer und Trainer Michael Gruhl überbrachten Nadine die Nachricht in der Schule und waren die ersten Gratulanten.
Zu der Gratulantenschar gehören natürlich auch alle im LLZ Kunstturnen Detmold betreuten Turnerinnen sowie das Trainerteam, die Turneltern und die Vorstandsmitglieder des Fördervereins. „Liebe Nadine!  Wir alle freuen uns mit Dir über diesen großartigen Erfolg und wünschen Dir für die Europameisterschaften das Glück der Tüchtigen!“

 

 

Turnländerkampf der Frauen in Chemnitz

Nadine Jarosch als beste deutsche Turnerin auf dem Treppchen


Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer verschlug es die Sprache. Und Trainer Michael Gruhl musste tief Luft holen, als er die Siegerliste bekam. Denn Nadine Jarosch hatte in ihrem ersten Länderkampf wieder Unglaubliches vollbracht. Als Jüngste im Turn-Team-Deutschland war sie gleich die Beste und stand als drittbeste Turnerin des Vierländerkampfes Großbritannien-Schweiz-Spanien-Deutschland auf dem Siegertreppchen. „Was Nadine in den vergangenen zwei Wochen beim Weltcup in Cottbus und jetzt in Chemnitz geleistet hat, ist herausragend“, lobte er die TOP-Ergebnisse seines Schützlings.

Und stand damit nicht allein. Auch Bundestrainerin Ulla Koch attestierte Nadine Jarosch eine für ihr Alter schon außergewöhnliche Wettkampfstärke. „Ihr hohes technisches Niveau ist  ein wesentlicher Grund dafür, dass sie als einzige Turnerin aus dem Juniorenbereich schon jetzt den Sprung nach oben unter die Großen geschafft hat.“

Selbst ein Absteiger bei ihrer sonst fehlerfreien Balkenübung sowie ein Übertreten der Bodenfläche, als sie nach der zweieinhalbfachen Schraube am Schluss über die Markierung hinaussprang, konnten das positive Gesamtbild nicht trüben. Mit neuer persönlicher Mehrkampfleistung von 52,900 Punkten hatte Nadine hinter Céline van Gerner (NED/54,800) und Giulia Steingruber (SUI/53,100) wieder einmal alle überrascht und freute sich im Interview von DTB-TV, „dass ich die beiden Wochen heile überstanden habe“. Auf die Frage, ob die Leistungen von Cottbus und Chemnitz die Qualifikation für die Turn-EM in Berlin bedeuten, antwortete sie nüchtern: „Das entscheidet Frau Koch“. Und fügte hinzu: „Wenn die Entscheidung zu meinen Gunsten ausfallen sollte, würde ich mich wahnsinnig freuen. Dann würde ich erneut alles geben, um für Deutschland gut zu turnen.“ Drücken wir die Daumen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.

 Foto: Volker Minkus

 Foto: Volker Minkus

 Foto: Volker Minkus

 

 

Turn-Weltcup in Cottbus

Nadine Jarosch trumpft groß auf


231 Athleten aus 45 Ländern zeigten beim 35. „Turnier der Meister“ am 12/.13. März in Cottbus hochkarätige Turnkunst. Unter ihnen auch Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold), die sich durch ihre guten Leistungen beim National Team Cup für das Turn-Team Deutschland qualifiziert hatte.

In Cottbus ging Nadine gleich dreimal an die Geräte. Im zehnstündigen Qualifikationswettkampf, bei dem an allen Geräten die jeweils acht besten Turnerinnen und Turner für die Finalwettkämpfe ermittelt werden, stellte sie sich am Sprung, Balken und Boden der internationalen Konkurrenz. Und stürmte als „jüngstes Gesicht dieses Weltcups“ gleich zweimal unter die Besten. Sowohl am Sprung (5. Platz) wie auch am Boden (3. Platz) setzte sie die Turnexperten in Erstaunen. Auch am Balken turnte sie „wie die Großen“ und verpasste das Finale nur knapp.

Ihr „Meisterstück“ lieferte Nadine dann beim Sprungfinale ab. Nachdem sie ihre beiden Sprünge wie in der Qualifikation mit bester Technik und Haltung in den Stand gebracht hatte, fand sie sich plötzlich auf dem 3. Platz wieder. „Das hätte ich mir vorher nie erträumt“, war sie selbst so überrascht, dass sie fast ungläubig den Weg aufs Treppchen antrat.

Vor ihr ging als Siegerin Oksana Chusovitina, die mit 14 Jahren in Cottbus ihr internationales Debüt gegeben hat und jetzt mit 35 Jahren (!) bei ihrer 14. Teilnahme den 12. Sieg feierte. Ein gutes Omen für Nadine, die in Cottbus ebenfalls ihr Weltcup-Debüt gab und dabei so turnte, „als wäre sie schon immer auf der internationalen Bühne zu Hause“, wie im Live-Ticker des Deutschen Turner-Bundes zu lesen war. Das bestätigte Nadine auch noch einmal im Bodenfinale, wo ihr in einem Klassefeld ein toller 5. Platz gelang.

Da strahlte auch ihr Trainer Michael Gruhl, der nun große Chancen sieht, dass sich Nadine beim bevorstehenden Länderkampf in Chemnitz (19. März) für die Turn-EM in Berlin qualifizieren kann.
 

 

Weltcup in Cottbus

Der als „Turnier der Meister“ ins Leben gerufene Weltcup in Cottbus wartet auch im 34. Jahr seines Bestehens mit Turngrößen aus der ganzen Welt auf. Olympiasieger, Welt- und kontinentale Meister stehen auf der Startliste. Da hätte jeder Verständnis, wenn Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold) bei ihrem Weltcup-Debut die Beine zittern würden. Doch weit gefehlt: Die Turnexperten kommen in Cottbus aus dem Staunen nicht heraus, mit welcher Routine die Detmolderin ihre Übungen turnt und eine Superleistung nach der anderen abliefert. Im DTB-Live-Ticker liest der Qualifikationswettkampf am Freitag (11. März) sowie die beiden Finalwettkämpfe am Sprung und Boden wie folgt:

Freitag, 11. März:

11:01
Nadine Jarosch greift am Sprung zum ersten Mal in das Turngeschehen des Cottbusser Traditionsturniers ein:
1.    Yurchenko mit 1,5 Schrauben, mit fast gestreckten Beinen gelandet, kleiner Schritt zur Seite – 13,900 (5,3)
2.    sehr sauberer Überschlag Bücksalto, klasse Einstand in der Meisterklasse
-    13,073 (4,6) = 13,487

12:42
Quali der Frauen am Sprung beendet. Damit steht fest, dass Oksana Chusovitina
(Rang 1) und die erst 15jährige Nadine Jarosch (Rang 5) im Finale stehen

19:25
Zweiter Auftritt am Balken: Nadine Jarosch (TurnTeam Deutschland) – sie wirkt wirklich, als ob sie schon immer auf der internationalen Bühne stand. Sehr routiniert auch die Balkenübung – 13,550 (5,39 Zur  Zeit Rang 4

19:
Dritter Auftritt von Nadine Jarosch am Boden: Auch hi9er tritt die erst 15Jährige sehr sicher auf: Tsukahara in der ersten Bahn genau auf den Punkt, dann Überschlag in die doppelte Schraube genau in die Ecke, An die 2,5 Schraube rw am Ende turnt sie noch einen gymnastischen Sprung, der ihr Bonus bringt. Super 13,750 (5,5)

20:13
Nadine Jarosch führt immer noch das Feld am Boden an. Zwei Durchgänge kommen noch

20:31
Tan Sixin (CHN) – mit einer klasse Übung verdrängt sie Nadine Jarosch von Rang 1 – 13,950

20:51
Jinnan Yao (CHN) – auch sie schiebt sich am Boden vor Nadine. Sehr guter Übungsbeginn mit der tollen Dreifachschraube, nach 2,5 Schraube in den Strecksalto rutscht  sie beinahe über die Markierung, steht den Doppelsalto rw gebückt am Ende
aber wieder optimal – 13,850 (5,6)

21:19
Van Gerner (NED) drängt als letzte Balkenturnerin Nadine Jarosch aus dem Finale

21:38
Toller Abschluss dieses Wettkampftages: Nadine Jarosch steht als drittbeste Turnerin im Bodenfinale.

Dass Nadine in der Weltspitze angekommen ist zeigt das Endstand der Qualifikation mit den besten acht Turnerinnen:

1.    Tan Sixin (CHN) 13,950
2.    Jannin Yao (CHN) 13,850
3.    Nadine Jarosch (GER) 13,750
4.    Celine van Gerner (NED) 13.725
5.    Jocelyn Hunt (GBR) 13,500
6.    Elisabeth Seitz (GER) 13.450
7.    Ashleigh Brennan (AUS) 13,400
8.    Sophie Serseri (FRAU) 13,300

Die Turnerinnen des LLZ verfolgten während ihres Trainings am Freitagnachmittag auf einem Laptop den Wettkampf in Cottbus und gehörten mit zu den ersten Gratulanten.


Samstag, 12. März

Erster Finaltag in Cottbus, an dem die jeweils acht besten Turnerinnen am Sprung und am Stufenbarren um Sieg und Punekt kämpfen.

15:00
Nadine Jarosch greift in das Sprungfinale ein:
1.    Yurchenko mit 1,5 Schraube, minimaler Schritt nach hinten, aber sehr gestreckte Haltung – 13.925 (5,3)
2.    Überschlag Bücksalto, Hüpfer nach vorn – 13,250 (4,6)
= 13,587

Das ist am Ende ein von niemandem für möglich gehaltener 3. Platz!
Auf der Website des DTB heißt es dazu: „Bei ihrem Debüt auf internationalem Parkett errang Nadine Jarosch mit dem dritten Platz und damit auf Anhieb eine Medaille. Mit ungläubigem Staunen trat die erst 15Jährige ihren Weg auf das Treppchen an.“ Und Nadine: „Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet. Wir haben erst vor zwei Wochen entschieden, dass ich springen werde und da ich noch keinen zweiten Sprung hatte, habe ich den schnell trainiert.“

 

 Doppelpremiere für Nadine Jarosch

Nach dem National Team Cup hat Nadine Jarosch viel Post bekommen. Fans aus nah und fern haben ihr zu der tollen Leistung gratuliert. Aber auch die Bundestrainerin und der Deutsche Turner-Bund gehörten  den Absendern. Denn es waren viele offizielle Mitteilungen zu verschicken.

So erfolgten die Nominierungen für den Weltcup in Cottbus sowie für den Länderkampf in Chemnitz. In Cottbus startet Nadine Jarosch am 12./13. März zusammen mit Kim Bui (Deutsche Mehrkampfmeisterin 2009), Oksana Chusovitina (Silbermedaillengewinnerin am Sprung bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking) und Elisabeth Seitz (Deutsche Mehrkampfmeisterin 2010). Beim Länderkampf eine Woche später am 19. März in Chemnitz bildet sie mit Oksana Chusovitina, Pia Tolle und Giulia Hindermann die Stammbesetzung der deutschen Mannschaft. Die Plätze 5 und 6 werden am 16. März im Rahmen der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung in Berlin ausgeturnt.

Damit erlebt Nadine Jarosch innerhalb kürzester Zeit in ihrer noch jungen turnerischen Laufbahn gleich zwei Premieren. Ob sie auch bei der EM die deutschen Farben vertritt, entscheidet sich dabei in Chemnitz, denn der Länderkampf gilt als endgültige EM-Qualifikation.

Weitere Informationen vom DTB finden sie unter folgenden Link: DTB-Info

Foto: Bernhard Schwall

 Foto: Bernhard Schwall

Foto: Bernhard Schwall

Landesliga der Turnerinnen

KTV Detmold gut gestartet


Die Vorzeichen waren alles andere als günstig: Mit vier fußverletzten Turnerinnen musste die KTV Detmold den Auftakt zur diesjährigen Landesliga-Saison bestreiten. Um so mehr ist zu bewundern, mit welcher Entschlossenheit Fenja Bösch, Caroline Falkenberg, Julia Grützediek, Kaja Gutzeit, Leonie Klüber und Dana Kober den Kampf gegen die Konkurrenz aufnahmen. Und fast hätte es trotz der Handicaps zum  Sieg gereicht. Denn der Rückstand auf die erstplatzierte Mannschaft vom BTC Herne war mit 1,30 Punkten denkbar knapp. „Das werden wir beim nächsten Wettkampf aufholen“, war die einhellige Meinung der KTV-Turnerinnen. So ist das Training ab sofort auf Sieg ausgerichtet, damit am Ende der diesjährigen Saison der Aufstieg in die nächste Ligaklasse klappt.

 

 

National Team-Cup im Turnen

Paukenschlag von Nadine Jarosch


Am vergangenen Samstag gelang Nadine Jarosch im Kreis der WM-Kaderturnerinnen der erste Paukenschlag. Beim National Team-Cup in Nördlingen, wo das Turn-Team Deutschland und das Team der Deutschen Turnliga gegeneinander antraten, erreichte die 1860-Turnerin sensationell den 4. Platz und turnte sich damit endgültig in den Kreis der besten deutschen Turnerinnen.
Mit gemischten Gefühlen hatte Nadine die Reise zu diesem Wettkampf angetreten, der gleichzeitig als erste Qualifikation für die Europameisterschaften galt, die vom 4. bis 10. April in Berlin stattfinden. Und wer möchte nicht bei einem solchen turnerischen Highlight dabei sein.
        Dementsprechend hatte Michael Gruhl seinen Schützling zielgerichtet vorbereitet und war am Wochenende davor zur Formüberprüfung extra zu einem international Wettkampf nach Heerenveen/Holland gefahren. Eine Maßnahme, die sich auszahlte. Denn was bei diesem Test noch nicht so ganz gelang, wurde in der letzten Trainingswoche noch einmal akribisch geschult. Mit Erfolg, weil Nadine an ihren drei TOP-Geräten Sprung, Balken und Boden ihre Übungen fehlerfrei über die Bühne brachte und somit den Grundstein für ihre tolle Leistung legte. Im Einzelnen erreichte sie 13,80 Punkte am Sprung (= zweithöchste Wertung), 13,50 Punkte am Balken (= dritthöchste Wertung) und 13,95 Punkte am Boden (beste Wertung aller 11 Turnerinnen). Lediglich am Stufenbarren musste sie mit der Abgangsgestaltung kämpfen, was sie einen Punkt kostete. Trotzdem schaffte sie mit 52,75 Punkten ihr bisher bestes Vierkampfergebnis.
Großes Lob dafür gab es von Bundestrainerin Ulla Koch, die Nadine nun für das Welt-Cup-Turnier in Cottbus 12/13. März in Cottbus sowie für den Vierländerkampf England-Frankreich-Schweiz-Deutschland am 19. März in Chemnitz vorschlagen wird. Ein verdienter Lohn für Nadine sowie Michael Gruhl, denen alle Turnfans in Lippe weiterhin die Daumen drücken.
 

 

Nadine Jarosch für EM-Qualifikation gerüstet

Seit Jahresbeginn bereitet sich Nadine Jarosch zielstrebig auf die Europameisterschaften vor, die vom 4. bis 10. April 2011 als turnerisches Highlight in Berlin stattfinden.
Zu dieser Vorbereitung gehörte auch ein internationaler Wettkampf in Heerenveen/Holland, wo sie zusammen mit fünf weiteren Turnerinnen des deutschen WM-Kaders unter den Augen von Cheftrainerin Ulla Koch ihre Form überprüfte.
Das gelang an drei Geräten schon recht erfolgreich, wobei sie vor allem mit ihrer neu choreographierten Bodenübung punkten konnte. Die Wertung von 13.600 ist international beachtlich, was auch für ihren neuen Sprung – Yurtschenko mit 1/1 Drehung – gilt, für den sie 13.000 bekam.
Auch die Barrenübung turnte sie durch, zeigte aber noch nicht ihren vorgesehenen Abgang – den sogenannten Tsukahara, so dass sie noch keine 12er-Wertung schaffte.
War bis hierher alles nach Plan gelaufen, so musste Nadine am Balken zwei Absteiger in Kauf nehmen, worüber sie mehr als enttäuscht war. Denn ohne dieses Missgeschick hätte sie auch hier eine 13ner-Wertung turnen können.
Insgesamt aber hat dieser Wettkampf gezeigt, dass sich Nadine – mit  Ausnahme des Stufenbarrens – schon mit den etablierten WM-Kader Turnerinnen messen kann
und daher für die EM-Qualifikation am 26. Februar 2011 in Nördlingen bei Augsburg gerüstet ist. Unsere besten Wünsche begleiten sie.

 

 

 

Medizinische Betreuung in Landesleistungszentrum Detmold

Im Landesleistungszentrum für Kunstturnen in Detmold werden Turnerinnen auf höchstem Niveau trainiert.
Die physischen und psychischen Belastungen im Leistungssport sind entsprechend höher einzustufen als bei einem Freizeitsportler. Das sehr gut ausgebildete Trainerteam versucht selbstverständlich die Beanspruchung der Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder auf ein Minimum zu reduzieren. Trotzdem bleiben kleinere Blessuren nicht aus.
Daher brauchen die Leistungsturnerinnen in Detmold eine fachlich kompetente Betreunung.
In meiner Funktion als Heilpraktiker bin ich auf unterschiedliche Weise therapeutisch tätig:
Die manuelle Medizin, Chiropraktik, Osteopathie, Homöopathie, Taping, Massagen, physikalische Therapie usw. bieten sehr gute Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern und zu beheben.
Die Leistungsturnerinnen können sich vor Ort im LLZ zwei Mal pro Woche behandeln lassen.

Zu meiner Person:
Kai Ulrich (Uli) Bösch , Jg.1964
Heilpraktiker, Osteopath (ACON-Diplom), Podoorthesiologe
seit 1997 selbstständig in eigener Praxis für angewandte Naturheilverfahren und manueller Medizin  in Lage, Langhansweg 4, Tel. 05232-4293 begin_of_the_skype_highlighting            05232-4293      end_of_the_skype_highlighting





 

 

Meisterehrung des Westfälischen Turnerbundes

Michael Gruhl und Nadine Jarosch auf dem Weg nach Olympia


Was für ein Start in das vorolympische Jahr: Bei der Meisterehrung des Westfälischen Turnerbundes, die traditionell am ersten Januarwochenende
In der Landesturnschule Oberwerries stattfindet, wurde Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold) nach 2007 und 2008 zum dritten Mal zur Turnerin des Jahres gekürt.
Aber damit nicht genug: Auch Michael Gruhl erhielt als Trainer des Jahres diese
hohe Auszeichnung.

WTB-Präsident Michael Buschmeyer übergab persönlich die Auszeichnung und bedankte sich bei Michael Gruhl für die „exzellente Arbeit“ der letzten Jahre. Nadine Jarosch wünschte er das „Glück der Tüchtigen“, damit sie am Jahresende bei der WM in Tokyo mit dem Turn-Team Deutschland um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London kämpfen könne.

Die Chancen dazu stehen jedenfalls nicht schlecht, denn beim ersten WM-Kaderlehrgang dieses Jahres vom 2. bis 7. Januar im Bundestrainingszentrum Kienbaum bei Berlin lautete das Urteil von Cheftrainerin Ulla Koch: „Guter Eindruck im Lehrgang, kann bis auf Barren an allen Geräten den etablierten Turnerinnen Druck machen.“

Deshalb gratulieren alle lippischen Turnfans dem Erfolgstandem von dieser Stelle aus zu der Ehrung und drücken schon jetzt alle Daumen auf dem Weg nach Olympia!

 

 

15. Internatiornaler Alpen Adria Cup in Klagenfurt

Nadine Jarosch gewinnt in der Juniorenklasse, Miriam Bergmann belegt in der Jugendklasse den 7. Platz


Beim 15. Internationalen Alpen Adria Cup in Klagenfurt, der vom dortigen Turnclub ausgerichtet wurde,  kämpften unsere Bundeskaderturnerinnen um Sieg und Punkte. Mit 95 Turnerinnen aus 11 Nationen war dieser Wettkampf hervorragend besetzt, was für die 1860- Turnerinnen eine große Herausforderung darstellte. Aber genau das hatten Hans-Joachim Dörrer und Trainer Michael Gruhl mit der Meldung bezweckt: „Unsere drei Kaderturnerinnen brauchen jetzt auch mal eine internationale Bewährungsprobe.“

Leider musste Nicole Ster in letzter Minute passen, da sie sich eine friebrige Erkältung eingefangen hatte, so dass ein Start nicht zu verantworten war. Dafür machten Nadine Jarosch und Miriam Bergmann ihre Sache umso besser.
Nadine startete in der Juniorenklasse und turnte mit Ausnahme der Bodenübung, wo sie ihre schwierige Vorwärtsbahn mit zwei gestreckten Doppelschrauben in direkter Verbindung nicht in den Stand brachte, einen fehlerfreien Wettkampf. Ihre Punkte am Sprung (13.700), Barren (11.40) und Balken (13.550) waren jeweils Höchstwertungen in der 24köpfigen Konkurrenz aus sieben Nationen. Und mit ihrer Gesamtwertung von 50,500 Punkten lag sie um 2,95 Punkte vor der zweitplatzierten Turnerin Christine Meixner (LFT Tirol/AUT) und 3,25 Punkte vor der drittplazierten Turnerin Stefania Stanila (Cedate Deva/ROU).

Auch Miriam Bergmann gelang in der Jugendklasse ein guter Wettkampf. Vor allem am Sprung und Barren (Höchstwertung) turnte sie souverän. Am Balken und Boden musste sie dagegen zwei Fehler in Kauf nehmen, was ihr einen möglichen Treppchenplatz kostete. Der 7. Platz unter 30 Turnerinnen aus sieben Nationen ist aber ein schöner Erfolg, zumal es auch für „Miri“ der erste Wettkampf auf internationaler Ebene war.

Insgesamt ein erfolgreicher Abschluss des Jubiläumsjahres, in dem unsere Bundeskaderturnerin dem Verein große Ehre gemacht haben! Dafür auch von dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes „Dankeschön“!

 

 

Vierter Bundeskaderplatz für LLZ Detmold

Riesenerfolg für das LLZ Detmold: Beim diesjährigen Turn-Talentpokal der besten deutschen Nachwuchsturnerinnen in Berkheim/Stuttgart schaffte Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf) den erhofften Sprung in den Bundeskader. 64 Punkte musste sie turnen, um die gesetzte Qualifikationsnorm von 70% aus der Addition von athletischem und technischem Test sowie der Leistung des in der AK 10 geforderten Pflichtvierkampfes zu erreichen. Kaja lag in dem leistungsstarken Teilnehmerfeld von 40 Nachwuchstalenten am Ende mit sehr guten 67,700 Punkten weit darüber und sicherte sich mit 79, 80 % der möglichen Gesamtleistung als Sechstbeste souverän den Kaderplatz. Wie stark diese Leistung ist, lässt sich daran erkennen, dass Kaja nur ein Punkt zum dritten Platz auf den Siegetreppchen fehlte.

Dies gelang dafür Nicole Ster (TV 1860 Detmold) beim gleichzeitig durchgeführten Kaderturn-Cup in der AK 12. Nach einem fehlerfreien Wettkampf ließ sie sich freudestrahlend die Silbermedaille umhängen. Die von Nicole erturnten 47,400 Punkte bedeuten dabei zugleich den Sprung vom D/C- in den C-kader, so dass das LLZ Detmold nach Nadine Jarosch eine zweite C-Kader-Turnerin in seinen Reihen hat.

Diesen Sprung schaffte ihre Vereinskameradin Miriam Bergmann leider nicht. Obwohl sie drittbeste Turnerin der AK 12 war, reichte die Punktzahl zur Nominierung für den C-Kader nicht aus.

Dennoch hatten Trainer Michael Gruhl und Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer allen Grund zur Freude. Denn mit nunmehr vier Kaderturnerinnen (je zweimal D/C- und C-Kader) nimmt das LLZ Detmold nicht nur die Spitzenposition in Nordrhein-Westfalen ein, sondern gehört auch bundesweit zu den führenden Turnzentren in Deutschland.

 

 

 

WTB-Nachwuchsmeisterschaften

Turntalente des LLZ Detmold mit Licht und Schatten


Die Nachwuchsmeisterschaften der 7-10jährigen westfälischen Turnerinnen endeten am 30. Oktober in Kamen für das LLZ Detmold mit Licht und Schatten.

Herausragend war einmal mehr Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf), die in der AK 10 erstmalig die 70 Punkte schaffte und damit ihre Siegesserie bei den Landesmeisterschaften fortsetzte. Der Vorsprung von sage und schreibe 16,55 Punkten vor der Zweitplazierten zeigt, welche Ausnahmestellung Kaja in Westfalen einnimmt. „Wenn ihr beim bevorstehenden nationalen Turn-Talentpokal nochmal eine solche Leistung gelingt, dürfte ihr ein Spitzenplatz sicher sein“, sieht Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer optimistisch diesem Wettkampfhöhepunkt entgegen.

An dieses Ergebnis kam keines der anderen im LLZ Detmold betreuten Talente heran: Platz 4 für Veronika Göttmann (TV Jahn Bad Lippspringe) in der AK 9, Platz 6 für Emily Poggenklas (SpVg Steinhagen) sowie Platz 7 für Neele Kassen (TuS Helpup) in der AK 7 waren die einzigen weiteren TOP-TEN-Platzierungen unter den insgesamt acht angetretenen LLZ-Turnerinnen.

 

 

Neue Ausrufezeichen der LLZ-Turnerinnen

Nach der Sommerpause hat für die am LLZ Detmold betreuten Turnerinnen wieder der Ernst des turnerischen Lebens begonnen. Denn auch in der zweiten Jahreshälfte stehen wichtige Wettkämpfe an.

Kaja Gutzeit setzte dabei beim bundesoffenen Talentcup in Hochdahl/Düsseldorf das erste Ausrufezeichen. In einem starken Teilnehmerfeld belegte sie in der AK 10 den zweiten Platz, wobei sie an allen Geräten zu überzeugen wusste. An ihrem Paradegerät, dem Stufenbarren, schaffte sie sogar 18 von 19 möglichen Punkten. Das ist nach Aussage von Cheftrainer Michael Gruhl eine gute Basis für die weitere Vorbereitung auf den nationalen Turn-Talentpokal im November, wo es um die Nominierung für den D/C-Kader des Deutschen Turner-Bundes geht.

Damit nicht genug:  Auch Miriam Bergmann und Nadine Jarosch zeigten sich schon wieder gut in Form. Beim Regionalliga-Finale verstärkten sie als Gastturnerinnen das Team des BTW Bünde und sorgten mit tollen Leistungen für einen souveränen Sieg.
Miriam Bergmann gewann dabei als jüngste Turnerin aller Mannschaften die Einzelwertung, wobei sie vor allem mit ihrer Stufenbarrenübung glänzte, die sie mit einem Doppelsalto in den sicheren Stand abschloss. Nadine Jarosch, die wegen einen leichten Reizung in der rechten Schulter auf den Stufenbarren verzichtete, riss am Sprung, Balken und Boden die Zuschauer zu Beifallsstürmen hin. Höhepunkt war dabei ihre Bodenübung, bei der sie in der Schlussbahn erstmalig einen gestreckten Salto rückwärts mit dreifacher Scharube zeigte. Eine Höchstschwierigkeit, die selbst den weltbesten Turnerinnen bei der augenblicklich in Rotterdam stattfindenden WM
teilweise erhebliche Probleme bereitete.

LLZ Kunstturnen Detmold

Nadine Jarosch gut erholt wieder im Training


Das hat sich Nadine Jarosch verdient: Die zweifache Titelträgerin der diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen weilte auf Einladung von Cheftrainerin Ulla Koch mit weiteren acht Turnerinnen des Junior-Teams (AK 14/15) eine Woche lang auf Djerba. Der Aufenthalt im dortigen Club Aldiana war nach dem Wettkampfhöhepunkt in Detmold eine willkommene Abwechselung. Denn das tägliche Training im Kraft- und Ballettraum wurde durch ein reichhaltiges Erholungsangebot am Pool sowie beim Tennis, Bananabootrennen, Katameranfahren ergänzt, was den Nachwuchsturnerinnen riesigen Spaß machte.

Inzwischen hat für die Turnerinnen des Juniorkaders der Trainingsalltag wieder begonnen. Denn wenn sich das Turn-Team-Deutschland bei der WM 2011 in Tokio für die Olympischen Spiele in London qualifizieren will, müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden. Und da spielt Nadine Jarosch in den Planungen der Cheftrainerin eine nicht geringe Rolle. Deshalb wird die 1860-Turnerin auch noch im November zu einem großen internationalen Turn-Cup nach Marseille geschickt, um internationale Turnluft zu schnuppern.

 

WTB-Nachwuchswettkampf in Friedrichsdorf:

Hitzeschlacht für Turntalente des LLZ

Der letzte große Turnwettkampf vor den Sommerferien wurde für die 7- bis 10jährigen Nachwuchsturnerinnen des LLZ Detmold zur Hitzeschlacht. Bei Hallentemperaturen von über 30 Grad hieß es beim WTB-Nachwuchswettkampf am 3. Juli in Friedrichsdorf im wahrsten Sinne des Wortes „cool“ zu bleiben, um möglichst fehlerfrei durch den dreistündigen Wettkampf zu kommen. Mit Hilfe von mitgebrachtenen Kühlpacks und guter Betreuung durch das LLZ-Trainerteam gelang dies durchweg erfolgreich.

So gaben Neele Kassen (TuS Helpup) und Mona Edel (TG Lage) bei ihrer Wettkampfpremiere auf Landesebene in der AK 7 mit dem 4. und 10.Platz einen tollen Einstand.

In der AK 8 bewies Lara Niedermeier (TuS Kachtenhausen) in einer starken Konkurrenz von 31 Turnerinnen mit dem 2. Platz ihr besonderes Talent. Tonia Prüssner (TV Heidenoldendorf) erturnte hier einen guten 16. Platz.

Bei den 17 angetretenen Turnerinnen in der AK 9 entschied vor allem die schwierige Barrenübung über Sieg und Platzierung. Marleen-Sophie Liesegang (TV 1860 Detmold) bewältigte diese Hürde so zufriedenstellend, dass sie auf dem 6. Platz landete und damit zu den Top-Ten-Turnerinnen gehörte. Diese schaftte auch Rieke Nissen (SpVg Steinhagen), die den 8. Platz erturnte, während Veronika Göttmann (TV Jahn Bad Lippspringe) aufgrund einer verturnten Barren mit dem 14. Platz vorlieb nehmen musste.

Die absolute Bestleistung schaffte in der AK 10 Kaja Gutzeit vom TV Heidenoldendorf. Nicht nur, dass sie bei ihrer siebten Wettkampfteilnahme auf Landesebene zum siebten Mal gewann. Ihre Extraklasse zeigt sich auch darin, dass Kaja mit einem Vorsprung von 7,40 Punkten vor der zweitplatzierten Turnerin auf
das oberste Siegertreppchen steigen konnte. Komplettiert wurde dieser Erfolg in der schwersten Wettkampfklasse durch Emily Poggenklas (SpVg Steinhagen), die als Drittplatzierte ebenfalls auf dem Siegerpodest stand.

Gemeinsames Fazit des LLZ-Trainerteams: „Ein insgesamt guter Abschluss der ersten Jahreshälfte, aber wir müssen weiter intensiv arbeiten, um unsere Talente auch auf Bundesebene präsentieren zu können.“


 

 

Deutsche Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen in Detmold

Nadine Jarosch verzaubert ihre Fans


So titelte die Lippische Landeszeitung ihren ganzseitigen Bericht am Tag nach dem großen Turnevent. Und traf damit den Nagel auf den Kopf. Denn die Lokalmatadorin vom Detmolder Turnverein von 1860 e.V. glänzte an beiden Tagen mit Turnkunst vom Feinsten und riss die weit über 1000 Zuschauer aus nah und fern immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Auch Cheftrainerin Ulla Koch war mehr als glücklich, Nadine nach langer Abwesenheit in so guter Form zu sehen, und gratulierte ihrem Trainer Michael Gruhl mit den Worten: „Glückwunsch für den sehr guten Auftritt von Nadine!“

Vergessen wir aber auch nicht Miriam Bergmann, die als zweite Detmolder Turnerin neben Nadine Jarosch in der AK 12 einen tollen Eindruck hinterließ. Im Mehrkampf erreichte sie bei ihrem ersten großen nationalen Wettkampf den fünften Platz – und strahlte. Leider konnte sie ihre Leistung aus dem Mehrkampf beim Gerätefinale nicht wiederholen, sonst wäre am Boden sogar eine Bronzemedaille möglich gewesen.

Pech hatte Nicole Ster, die als dritte Detmolder an den Deutschen Jugendmeisterschaften tätte teilnehmen können. Aufgrund einer im Training zugezogenen Fußgelenksverletzung, war Nicole leider zum Zuschauen verurteilt. „Schade, schade – so Trainer Michael Gruhl, der Nicole chancenreich beim Mehrkampf gesehen hatte.

Um so größer war seine Freude über die Highlights, die Nadine Jarosch mit ihren beiden Titeln beim Balken und am Boden sowie den zwei Silbermedaillen im Mehrkampf und am Sprung setzen konnte. „Das ist wunderbar“, jubelte er. „Wir haben mit guten Platzierungen gerechnet, aber dass es gleich so gut laufen würde, macht uns besonders froh und zeigt auch, dass Nadines Traum von der WM-Teilnahme im nächsten Jahr in Erfüllung gehen könnte.“

Überglücklich – wenn auch etwas erschöpft – war nach den beiden Wettkampftagen auch Hans-Joachim Dörrer, in dessen Händen die örtliche Organisation dieser Deutschen Jugendmeisterschaften lag. „Besser hätte es nicht laufen können“, war sein erstes spontanes Resumeé, als die Turnerinnen nach der letzten Siegerehrung ausmarschiert waren. „Wir wollten den Turnerinnen und den vielen Zuschauern ein echtes Turnevent bieten, was uns wohl gelungen ist. Die beiden Tage waren nicht nur ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Detmolder Turnvereins von 1860 e.V. – sie waren auch ein starkes Stück Deutschland!“ 

 

 

Generalprobe für DJM gelungen

Die Deutschen Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen können kommen.
So lautet das Fazit für die drei Bundeskaderturnerinnen des TV 1860 Detmold, die am vergangenen Samstag in Dortmund beim Deutschlandpokal, einem Mannschaftsvergleichskampf der Landesturnverbände des Deutschen Turner-Bundes zur letzten Formüberprüfung antraten.

Und die gelang beeindruckend, auch wenn hier und da noch kleinere Fehler zu verzeichnen waren. Aber die passierten auch den Konkurrentinnen, mit denen es die Detmolderinnen am kommenden Wochenende erneut zu tun haben werden.
Daher können Trainer Michael Gruhl sowie Miriam Bergmann, Nicole Ster und Nadine Jarosch optimistisch in die letzte Trainingswoche gehen und noch einmal am Feinschliff der Übungen arbeiten. Optimistisch deshalb, weil sowohl im Mehrkampf wie auch in den Gerätefinals realistische Medaillenchancen bestehen.

Bestes Beispiel ist Miriam Bergmann, die in Dortmund beim Mehrkampf der AK 12
fünfbeste Einzelturnerin war. Aber auch Nicole Ster (AK 12) und Nadine Jarosch (AK 15), die nicht alle Geräte turnten, waren am Sprung, Stufenbarren und Balken und den drei besten Turnerinnen zu finden. „Das war ganz wichtig für das Ego unserer drei 1860-Turnerinnen“, freut sich auch Hans-Joachim Dörrer, für den schon jetzt feststeht, dass die Deutschen Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen ein großartiges Turnfestival werden.
 

 

 

Rekordteilnehmerzahl bei DJM Gerätturnen Frauen

Mit 97 gemeldeten Turnerinnen weisen die am 19./20. Juni 2010 in Detmold stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen eine Rekordteilnehmerzahl auf, die nach den Meldeergebnissen der drei letzten Jahre
(2007 = 58; 2008 = 57; 2009 = 67) nicht zu erwarten war.

Das hat zur Folge, dass der Zeitplan für die Mehrkämpfe am Samstag wie folgt geändert werden musste:
Wettkampfbeginn AK 12 um 09.00 Uhr
Wettkampfbeginn AK 13 um 13.30 Uhr
Wettkampfbeginn AK 14/15 um 18.00 Uhr


Da auch die AK 14/15 mit insgesamt 29 Turnerinnen besetzt ist, wird die Veranstaltung am Samstag erst um 21.30 Uhr beendet sein.

Für den Sonntag bleibt der auf den Handzetteln ausgedruckte Zeitplan bestehen:
09.00 Uhr  Hallenöffenung
11.00 Uhr  Beginn der Gerätefinals
14.00 Uhr  Ende der Veranstaltung


Wir bitten um Verständnis, dass die vielen Zuschauer, die im Vorverkauf für den Samstag schon Karten erworben haben, jetzt früher anreisen müssen oder später nach Hause kommen.

Als Ausrichter werden wir uns aber mit allen Kräften bemühen, Ihnen den Aufenthalt in Detmold durch eine reichhaltige Cafeteria so angenehm wie möglich zu gestalten.
Und dass die Turnerinnen ihr Bestes geben, um die Turnfans mit Turnen vom Feinsten zu verwöhnen, steht sowieso außer Frage.

In diesem Sinne sagen wir „Herzlich willkommen in Detmold“ und wünschen erlebnisreiche Stunden bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen 2010!
 

 

Pre-Olympic-Youth-Cup

Nadine Jarosch beste Deutsche


Beim Pre-Olympic-Youth-Cup, einem internationalen Turnwettkampf für Nachwuchsturnerinnen, gehörte Nadine zu den besten deutschen Teilnehmerinnen.
In der hochkarätigen Konkurrenz belegte sie am vergangenen Wochenende in Bergisch Gladbach in der AK 15 hinter vier Australierinnen den 5. Platz. Mit etwas Glück hätte es sogar ein Treppchenplatz sein können, denn nach drei Geräten – zweitbester Sprung, fünftbeste Balkenübung und beste Bodenübung – lag sie noch in Führung. Doch am Stufenbarren musste sie einen Absteiger hinnehmen, der sie wertvolle Punkte kostete und aus den Medaillenrängen warf. Trotzdem war sie selbst mit ihrer Leistung zufrieden. „Da weiß ich jetzt, wo ich bis zu den Deutschen Jugendmeisterschaften am 19./20. Juni bei uns in Detmold noch besonders intensiv trainieren muss“, lautete ihr Kommentar zum Wettkampf. Diese Beurteilung teilten auch ihr Trainer Michael Gruhl sowie die Bundestrainerin Ulla Koch, die insbesonders von Nadines Bodenübung angetan war.

Nicht so gut verlief der Wettkampf für die zweite 1860-Turnerin Miriam Bergmann, die in der AK 12 antrat. Zwar konnte Miriam im Schwierigkeitsgrad mit der Konkurrenz mithalten, musste aber aufgrund einiger Fehler mit einem der hinteren Plätze vorlieb nehmen. „Eigentlich hat es im Training schon ganz gut geklappt“, zeigte sich Michael Gruhl etwas überrascht. „Aber im Wettkampf muss Miriam einfach offensiver turnen. Dann kann sie bei den Deutschen auch im vorderen Feld mithalten.“
 

 

 

Zweimal Gold für 1860-Turnerinnen

Bei den Westfälischen Meisterschaften Gerätturnen Frauen waren die 1860-Turnerinnen eine Klasse für sich. Obwohl noch nicht alle Übungen fehlerfrei klappten, sicherten sich Nadine Jarosch (15) und Nicole Ster (12) unangefochten die Meistertitel in ihren Altersklassen. Einen Wehrmutstropfen gab es dagegen für Miriam Bergmann (12), die ausgerechnet im letzten Training mit dem rechten Fuß umknickte und trotz Tapeverband nur am Barren ihr volles Programm turnen konnte.

Insgesamt zeigte sich, dass die drei im Detmolder Landesleistungszentrum betreuten Nachwuchsturnerinnen in Westfalen keine Konkurrenz zu fürchten brauchen. Und im Hinblick auf die Deutschen Jugendmeisterschaften, die ja am 19./20. Juni in Detmold stattfinden, stehen die Chancen auf vordere Plätze gut. „Jetzt müssen wir an der Stabilität arbeiten, damit die Übungen bis zur Landung beim Abgang in den sicheren Stand gebracht werden können“, gab Michael Gruhl als verantwortlicher Trainer die Linie für die verbleibende Vorbereitungszeit vor.

Wie es bei den „Deutschen“ aussehen soll, erlebten die Zuschauer bei der Bodenübung von Nadine Jarosch. Mit einer fulminanten Akrobatik sprang und tanzte sie über die Bodenfläche und erntete für ihren erstmalig geturnten Tsukahara (Doppelsalto rückwärts mit ganzer Schraube) Szenenapplaus und Begeisterungsrufe der Zuschauer. „Das war der Knaller dieser Meisterschaften“, brachte es Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer auf den Punkt und freute sich mit Nadine über die Tageshöchstnote von 13,15 Punkten. Eine ähnlich tolle Übung gelang Nicole Ster am Balken, wo sie als einzigste Turnerin oben blieb und dafür zu Recht mit 12,80 Punkten als Höchstwertung an diesem Gerät belohnt wurde.

Wünschen wir daher unseren drei TOP-Turnerinnen ein verletzungsfreies Training, damit sie auch im Juni das Publikum in Detmold zu Beifallsstürmen hinreißen können.

 

 

Deutsche Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen

Der Count Down für Nadine Jarosch,Miriam Bergmann und Nicole Ster läuft


Seit der Deutsche Turner-Bund im Juli vergangenen Jahres dem Detmolder Turnverein von 1860 e.V. die Ausrichtung der Deutschen Jugendmeisterschaften Gerätturnen Frauen übertragen hat, ist dieser Wettkampf für unsere der Bundeskaderturnerinnen das große Ziel.

„Wir freuen uns, dass wir uns endlich einmal vor heimischem Publikum präsentieren können. Das ist eine besondere Motivation.“ Und so trainieren sie fleißig an ihren Übungen, mit denen sie sich der nationalen Konkurrenz stellen wollen. Da sie als Kader-Turnerinnen startverpflichtet sind und sich nicht wie andere Turnerinnen über die Landesmeisterschaften qualifizieren müssen, hat Michael Gruhl als verantwortlicher Trainer des LLZ Detmold ein vorbereitendes Wettkampfprogramm erstellt. „Solche Tests im Vorfeld sind notwendig, um sich unter Wettkampfbedingungen in Form zu turnen.“

Los geht es am 24. April beim Alsterpokal in Hamburg, wo Nadine, Miriam und Nicole erstmalig den „Ernstfall“ proben. Im Mai folgen drei weitere Wettkämpfe, damit beim „Heimspiel“ in Detmold dann alles klappt.

 

 

Gelungener Start ins Wettkampfjahr

Die besten Nachwuchsturnerinnen in den Altersklassen 10-14 haben ihre erste nationale Leistungsprüfung für dieses Jahr hinter sich. Beim athletischen und technischen Test mussten sie ihre konditionelle Fitness sowie ihr turntechnisches Niveau unter Beweis stellen. Mit dabei waren auch die beiden Bundeskaderturnerinnen Miriam Bergmann und Nicole Ster (AK 11) vom TV 1860 Detmold sowie Kaja Gutzeit vom TV Heidenoldendorf (AK 10).

Da dieser Test bereits für die Kadernominierung 2011 zählt, versuchten alle Turnerinnen, sich eine gute Ausgangsposition für die weiteren Leistungsüberprüfungen zu verschaffen, was angesichts des frühen Termins nicht leicht war. Den Detmolderinnen gelang dies überaus gut, wobei Nicole Ster mit dem 1. Platz in der AK 11 das größte Ausrufezeichen setzen konnte. Miriam Bergmann erreichte hier das fünftbeste Ergebnis und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze. Auch der 13. Platz von Kaja Gutzeit ist hervorzuheben, da in dieser Altersklasse die Konkurrenz mit 40 Teilnehmerinnen besonders groß war und die besten 15 Turnerinnen sehr eng beieinander lagen.

Für Trainer Michael Gruhl ist damit der Start in das Trainings- und Wettkampfjahr gelungen: „Ich blicke zuversichtlich den anstehenden Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene entgegen  und räume vor allem Nicole Ster und Miriam Begrmann
bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am 19./20 Juni in Detmold gute Chancen ein.“
 

 

Meisterehrung für Nadine und Miriam

Am 9. Januar war es wieder soweit: Der Westfälische Turnerbund hatte die besten Leistungssportlerinnen und –sportler aus seinen 16 Fachgebieten zur traditionellen Meisterehrung in die Landesturnschule auf Schloss Oberwerries eingeladen. Leider machte „Daisy“ den Organisatoren einen kleinen Strich durch die Rechnung, so dass nur etwa die Hälfte der 175 erwarteten Aktiven erschienen war.

Zu den Geehrten zählten auch die LLZ-Turnerinnen Nadine Jarosch und Miriam Bergmann, die beim letztjährigen Kader-Turncup des Deutschen Turner-Bundes als Beste und Zweitbeste auf dem Siegertreppchen gestanden haben. Und dieses Kriterium muss man mindestens erfüllen, um zur Meisterehrung eingeladen zu werden.

Unser Bild zeigt Nadine und Miriam nach der Überreichung der Ehrungsurkunden, die beide Turnerinnen als Ansporn sehen, um sich auch in diesem Jahr wieder kräftig ins Zeug zu legen – zum Beispiel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, die bekanntlich am 19./20. Juni in Detmold stattfinden.

 

 

LLZ-Turnerinnen on TOP

Nadine Jarosch, Miriam Bergmann und Nicole Ster im Nationalkader


Jetzt ist es auch offiziell: Am 5. Dezember bestätigte der Lenkungsstab für die olympischen Turnsportarten im Deutschen Turner-Bund die Kaderliste für 2010. Und danach stehen mit Nadine Jarosch (Juniorkader) sowie Miriam Bergmann und Nicole Ster (D/C-Kader) gleich drei 1860-Turnerinnen im Nationalkader.

Ein Riesenerfolg für den Detmolder Turnverein von 1860 Detmold e.V., der im kommenden Jahr sein 150jähriges Vereinsjubiläum feiert. Gleichzeitig aber auch der verdiente Lohn für die Arbeit im Landesleistungszentrum Detmold, wo die drei Spitzenturnerinnen betreut werden. Michael Gruhl als verantwortlicher Trainer: „Wir  sind damit besser als mancher Bundesleistungsstützunkt.“ Und Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer ergänzt: „Wir haben ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte unserer Turnerinnen aufgeschlagen und danken allen,  die dazu beigetragen haben.
Maßgeblichen Anteil daran hat das vom Land Nordrhein-Westfalen entwickelte Verbundsystem von Schule und Leistungssport, das es sportlichen Talenten ermöglicht, schulische und sportliche Ausbildung miteinander zu verbinden. Hinzu kommen eine Reihe von Sponsoren in Detmold und Lippe, die sich der Förderung des Nachwuchsleistungssports unter der Prämisse einer umfassenden Persönlichkeitsbildung verpflichtet sehen. Und nicht zuletzt danken wir der Sportstiftung Nordrhein-Westfalen, die das Detmolder Landesleistungszentrum als
ein Turnzentrum von landesweiter Bedeutung anerkannt und in sein Förderprogramm aufgenommen hat.“

Übrigens: Wer die drei Bundeskaderturnerinnen sehen will, ist herzlichst zum Weihnachtsturnen am 21. Dezember von 17-18 Uhr im Landesleistungszentrum in der Georg-Weerth-Straße 17a eingeladen. Dort werden Nadine Jarosch, Miriam Bergmann und Nicole Ster zusammen mit weiteren Turntalenten ein Feuerwerk der Turnkunst präsentieren.

 

Fit wie ein Turnschuh

Sportliche Höchstleistungen sind ohne eine umfassende athletische Grundausbildung undenkbar. Deshalb sind im Talentförderprogramm des Deutschen Turner-Bundes in allen Altersstufen entsprechende athletische Test verankert, die jährlich durchgeführt werden müssen.
Einer solchen Überprüfung der körperlichen Leistungsgrundlagen mussten sich jetzt im LLZ Detmold die jüngsten Turntalente der AK 7 aus der Region Ostwestfalen unterziehen. An 10 Stationen wurden Kraft und Beweglichkeit in allen Körperbereichen getestet.
Fünf Turntalente vom LLZ Detmold und sechs vom Leistungsstützpunkt Bünde bewiesen dabei, dass sie „fit wie ein Turnschuh“ sind. Zehn der insgesamt 11 angetretenen Turntalente schafften mehr als 100 von 120 möglichen Punkten.
Beste Detmolderin war Lara Niemeier (TuS Kachtenhausen) mit 115 Punkten, wobei  ihr aber ihre Trainingskameradinnen Michael Kaufmann (TV Jahn Bad Lippspringe), Lea Teichrib (TuS Brake) sowie Maite und Tonia Prüssner (TV Heidenoldendorf) nicht viel nachstanden.
Unser Foto zeigt Lara Niedermeier bei einem konzentriert geturnten Abgang vom Balken.

 

 

 WTB-Nachwuchsmeisterschaft der Turnerinnen / Projektwettkampf

Besser geht kaum: Alle LLZ-Turnerinnen auf dem Siegertreppchen


„Wenn alle Turnerinnen auf dem Siegertreppchen stehen, dann kann man mit den Leistungen rundherum zufrieden sein.“ So fasst Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer die Ergebnisse der im LLZ Detmold betreuten Talente zusammen, die am 14. November in Jöllenbeck zu den diesjährigen WTB-Nachwuchsmeisterschaften antraten.

In einer starken Konkurrenz von insgesamt 102 Turnerinnen behaupteten die LLZ-Talente ihre seit Jahren erkämpfte Spitzenstellung. Zwei erste Plätze durch Lara Niedermeier (TuS Kachtenhausen) in der AK 7 sowie Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf) in der Ak 9 sowie ein zweiter Platz durch Celine Adamczak (TuS Helpup) in der AK 8 waren in der Einzelwertung der verdiente Lohn für das intensive Training in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung.

Hinzu kam ein kompletter Medaillensatz in der Projektwertung, bei der sich die fünf Talentförderprojekte des Westfälischen Turnerbundes jährlich einmal messen.
Platz 3 in der AK 7 (mit Michelle Kaufmann, Lara Niedermeier, Tonia Prüssner und Lea Teichrib), Platz 2 in der AK 8 (mit Celine Adamczak, Veronika Goettmann, Marleen-Sophie Liesegang und Rieke Nissen) sowie Platz 1 in der AK 9 (mit Lisa Gündling, Kaja Gutzeit und Emily Poggenklaas) zeigen, dass im LLZ Detmold auch in der Breite auf hohem Niveau gearbeitet wird.

Und das soll in Zukunft noch weiter verstärkt werden, da mit Iris Rileit-Butkus eine neue Trainerin aus Niedersachsen den Weg zum LLZ Detmold gefunden hat und sich nun zielgerichtet um die Förderung in den unteren Altersklassen kümmern wird.
Deshalb hofft das LLZ Detmold auf weiteren Zulauf von Talenten aus den lippischen Vereinen.

Unsere Fotos zeigen nacheinander die Medaillengewinnerinnen in der Einzelwertung sowie im Projektwettkampf.

Celine Adamczak am Balken - Vizemeisterin der AK 8

3. Platz für die AK 7-Mannschaft im Projektwettkampf: v.l. Lea Teichrib, Lara Niedermeier, Tonia Prüssner und Michelle Kaufmann

Kaja Gutzeit am Balken - Nachwuchsmeisterin in der AK 8

 

 

Kaderturn-Cup des DTB:

Drei Trümpfe, die stachen


Kaderturn-Cup des Deutschen Turner-Bundes am 31. Oktober in Düsseldorf – ein Tag, den sich Miriam Bergmann, Nadine Jarosch und Nicole Ster  (alle TV 1860 Detmold) in ihrem Erfolgskalender rot anstreichen können. Denn die drei im LLZ Detmold betreutenTurn-Talente präsentierten sich in glänzender Form und bestätigten damit ihre guten Leistungen vom Athletik- und Techniktest in Halle.
In der AK 11 erturnte sich Miriam Bergmann einen fast sensationellen 2. Platz, wobei sie nicht nur die 70-Punkte-Grenze knackte. Miriam war auch die Einzigste der angetretenen 15 Turnerinnen, die bei den Ausgangswerten an den vier Geräten auf den Höchstwert von 40 Punkten kam. Eine gute Vorstellung gab auch Nicole Ster, die den 4. Platz belegte. Ihre beiden herausragenden Geräte waren der Sprung und der Boden, wo sie die Höchstwertungen aller Turnerinnen schaffte. Insgesamt zwei  tolle Erfolge, die auch die nationale Konkurrenz aufhorchen ließ.
In der AK 14 war Nadine Jarosch die Nervosität nach ihrer verletzungsbedingten Wettkampfpause deutlich anzumerken. So war es nicht verwunderlich, dass noch nicht alle Geräte fehlerfrei liefen. Während am Sprung (Überschlag mit eineinhalb Salto vorwärts) und am Boden (u.a. mit Doppelsalto rückwärts und Strecksalto rückwärts mit zweieinhalbfacher Schraubesowie Strecksalto vorwärts mit Doppelschraube sowie Strecksalto vorwärts mit Doppelschraube) wieder alles klappte, fehlte es am Balken (zwei Absteiger) und am Stufenbarren (zwei Übungsunterbrechungen) noch an der gewünschten Stabilität. Trotzdem war unverkennbar, dass Nadine auf dem besten Weg zu alter Stärke ist.

Fazit: Der Kaderturn-Cup hat gezeigt, dass wir über drei TOP-Turnerinnen verfügen, die keine Konkurrenz zu scheuen brauchen und auch in Zukunft die deutsche Turnszene aufmischen werden. Deshalb können sich die einheimischen Turnfans schon jetzt auf die Deutschen Jugendmeisterschaften freuen, die im kommenden Jahr am 19./20. Juni aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Detmolder Turnvereins von 1860 e.V. in Detmold stattfinden.

 

Nadine Jarosch ins Juniorteam berufen

Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold) ist ab sofort mit den Besten unterwegs. Mit Schreiben vom 25.09.2009 ist die derzeit beste LLZ-Turnerin von Bundestrainerin Ulla Koch in das Juniorteam 2010 berufen worden. Damit verbunden ist die Zielsetzung, „sich optimal und ohne Kompromisse auf die Junioreneuropameisterschaften 2010 und zusätzlich für die Turnerinnen des Jahrgangs 1995 auf die Olympischen Jugendspiele 2010 in Singapur vorzubereiten“.
Wie zur Bestätigung präsentierte sich Nadine beim Kadernominierungstest am 25./26. September in Halle nach einer wachstumsbedingten Trainingspause wieder in bestechender Form und belegte in der AK 14 den ersten Platz.

 

 

Miriam Bergmann und Nicole Ster für Kaderturn-Cup qualifiziert

Beim Kadernominierungstest am 25./26. September in Halle bewiesen Miriam Bergmann und Nicole Ster erneut ihr großes turnerisches Talent.
Während Miriam Bergmann vor allem im athletischen Bereich glänzte, spielte
Nicole Ster bei den technischen Übungen ihr turnerisches Können aus.
In der Addition übersprangen beide die geforderte Norm von mindestens 70 Prozent der maximalen Punktzahl deutlich und qualifizierten sich damit für den Kaderturn-Cup am 31. Oktober in Düsseldorf.
Damit hat das LLZ Detmold in der AK 12 zwei weitere heiße Eisen im Feuer, wenn es um die endgültige Nominierung für die Nachwuchskader auf Bundesebene für 2010 geht.

 

 

LLZ-Talente im Athletik- und Technik-Test


Turnerische Fertigkeiten lassen sich nur in dem Maße erlernen, wie die die körperlichen Fähigkeiten erlauben. Deshalb gilt es, die athletischen Leistungsvoraussetzungen umfassend auszubilden, um darauf aufbauend die turnerischen Grundtechniken zu erarbeiten und dann im Wettkampf zu Erfolgen zu kommen.
Alle im Talentförderprogramm des Deutschen Turner-Bundes betreuten Kinder müssen sich daher jährlich dem Text der athletischen und turnerischen Normen stellen. Er dient als Grundlage für die Zulassung zu Wettkämpfen und die Nominierung in die Landes- und Bundeskader.
Am 12. und 13. September fand dieser Test auf Landesebene statt, wobei alle im Detmolder Turnleistungszentrum betreuten Talente die nach Altersklassen gestaffelten Anforderungen erfüllen konnten. Herausragend waren dabei Celine Adamczak  vom TuS Helpup, die in der AK 8 unter 47 gemeldeten Nachwuchsturnerinnen im athletischen Test den 3. Platz und im technischen Test den 4. Platz belegen konnte. Noch besser präsentierte sich in der AK 9 Kaja Gutzeit vom TV Heidenoldendorf, die sich beim athletischen Test unter 43 Konkurrentinnen
als Beste erwies und auch im technischen Test mit dem 4. Platz ihr großes Talent unter Beweis stellte.
Die weiteren LLZ-Turnerinnen waren: Veronika Göttmann (TV Jahn Bad Lippspringe), Lisa Gründling (TuS 08 Senne I), Marleen-Sophie Liesegang (TV 1860 Detmold), Rieke Nissen (SpVg Steinhagen).

 

 

Nadine Jarosch im DTB-Trainingscamp auf Djerba

Zum vierten Mal reiste eine  Auswahl von DTB-Turnerinnen, diesmal angeführt von der deutschen Vizemeisterin Elisabeth Seitz und der viertplatzierten Maike Roll,  ins Trainingscamp im Club Aldiana Atlantide auf Djerba. Zur neunköpfigen Gruppe gehörte auch Nadine Jarosch, die sich über die Einladung von Cheftrainerin Ulla Koch riesig freute und erlebnisreiche Tage verbrachte.
 
Als „Special Guests“ durften die Turnerinnen die Club-Einrichtungen kostenlos benutzen. Umgekehrt konnten Cluburlauber – vor allem Kinder – am Training der Juniorinnen-Nationalmannschaft teilnehmen. Morgens standen unter Leitung von Ulla und Dieter Koch Konditions-,  Kraft- und Stabilisationstraining inclusive der Verbesserung der Flexibilität auf dem Programm. Am Nachmittag wurde intensiv getanzt und die Ausdrucksstärke verbessert, wofür als Choreographin Jana Straka zur Verfügung stand, die 2004 deutsche Juniorenmeisterin am Boden war und mittlerweile eine der besten Solotänzerinnen (Jazz und Ausdruck) bei den Weltmeisterschaften ist. Mit den Clubkindern wurden zudem akrobatische Kunststücke, Pyramiden und eine gemeinsame Choreographie aus Tanz, Turnen und Akrobatik  erarbeitet.

Die Freizeit verbrachten die Juniorinnen mit Schwimmen, Surfen, Katameran fahren  Tennis und Strandspielen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Abschlussabend, wo die Mannschaft mit den Clubkindern eine Show im Club-Theater veranstaltete, die über 400 Zuschauer begeisterte.

 

 

Deutsche Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen 2010 in Detmold

Nun ist es offiziell: Die Deutschen Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen 2010 finden in Detmold statt.

Aus Anlass des 150jährigen Vereinsjubiläums, das der Detmolder Turnverein von 1860 e.V. im nächsten Jahr feiert, hatte sich die Abteilung der 1860-Turnerinnen beim Deutschen Turner-Bund um die Ausrichtung dieser Meisterschaften beworben.
Jetzt kam die Antwort: Mit Schreiben vom 6. Juli teilt der DTB mit, dass die Bewerbung durch das Technische Komitee Gerätturnen begutachtet worden ist und der Detmolder Turnverein von 1860 e.V. den Zuschlag zur Ausrichtung dieses turnerischen Highlights erhält.

Große Freude bei Hans-Joachim Dörrer, der als Abteilungsleiter schon seit längerem in den Startlöchern sitzt und nun mit der Vorbereitung dieser Meisterschaft loslegen kann. „Wir sind zwar zahlenmäßig eine kleine Abteilung, werden uns aber mächtig ins Zeug legen, um die lange Tradition turnerischer TOP-Veranstaltungen in Detmold fortzusetzen. Wobei wir natürlich hoffen, dass unsere beiden Bundeskaderturnerinnen Nadine Jarosch und Miriam Bergmann mit dabei sind.“

Alle Turnfans in Detmold, Lippe und darüber hinaus sollten sich daher schon einmal den 19. und 20. Juni 2010 vormerken. Denn solch ein Highlight bekommen sie nicht alle Tage live zu sehen.

 

WTB-Nachwuchswettkampf in Jöllenbeck:

Überragende LLZ-Turnerinnen


Einen besseren Abschluss hätte es für die Turnerinnen des LLZ Detmold in der ersten Jahreshälfte nicht geben können. Beim WTB-Nachwuchswettkampf am 14. Juni in Jöllenbeck siegten sie in drei von vier Altersklassen. Sowohl Celine Adamczak (TuS Helpup/AK 8) als auch Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf/AK 9) und Carla Feuersträter (TV 1860 Detmold/AK 10) präsentierten sich in Bestform und gaben der Konkurrenz mit deutlichem Vorsprung das Nachsehen.

Damit aber nicht genug: Von den insgesamt 12 LLZ-Talenten, die in Jöllenbeck an den Start gingen, konnten sich zehn untern den TOP-TEN platzieren. „Diese Breite in der Leistungsspitze zeichnet uns vor anderen Leistungsstützpunkten in Nordrhein-Westfalen aus“, stellte Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer zufrieden fest. „Hier greift die gute Zusammenarbeit mit den Heimtrainern, die zusammen mit dem Trainerteam des LLZ unter Leitung von Michael Gruhl solche Erfolge erst ermöglichen“.
   
Neben den Siegerinnen gratulieren wir deshalb auch den nachfolgenden Turnerinnen ganz herzlich zu den gezeigten Leistungen: Lea Teichrieb (7. Platz AK 7/TuS Brake), Michelle Kaufmann (19. Platz AK 7/ TV Jahn Bad Lippspringe),  Rieke Nissen (5. Platz AK 8/ SpVg Steinhagen), Viktoria Klassen (6. Platz AK 8/ TV Heidenoldendorf), Veronika Göttmann (10. Platz AK 8/ TV Jahn Bad Lippspringe), Marleen-Sophie Liesegang (13. Platz AK 8/ TV 1860 Detmold), Merle Müssemann (3. Platz AK 9/ TSG Schwarz-Gelb Rheda), Lisa Gründling (5. Platz AK 9/TuS 08 Senne), Emely Poggenklas (9. Platz AK 9/ SpVg Steinhagen).

Unsere Fotos zeigen die drei Siegerinnen (v.l. Carla Feuersträter, Kaja Gutzeit und Celine Adamczak) sowie die gesamte Gruppe der zum Wettkampf angetretenen Nachwuchstalente.

 

 

Bundesoffener RTG-Pokal in Bergisch Gladbach:

Miriam Bergmann und Kaja Gutzeit auf Bundesebene erfolgreich


Mit zwei großartigen Erfolgen kehrten die Turntalente des LLZ Detmold  vom bundesoffenen Nachwuchswettkampf des Rheinischen Turnerbundes zurück, der am 24. in Bergisch Gladbach stattfand. Dieser so genannte RTB-Pokal gehört zu den Höhepunkten im jährlichen Wettkampfkalender der besten 9- bis 11jährigen Nachwuchsturnerinnen aus den deutschen Turnzentren.

So war es nicht verwunderlich, dass in der AK 9 ein fünfzigköpfiges Teilnehmerfeld an die Geräte ging. Darunter auch Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf), für die es der erste große Wettkampf aus Bundesebene war. Und niemand aus dem Detmolder Trainerteam wusste, wie diese Premiere für Kaja ausgehen würde. Die Antwort war umso überraschender: Kaja  turnte ohne jedes Lampenfieber an allen Geräte konzentriert ihre Übungen und schaffte als Nobody in dem hochkarätigen Feld den fast sensationellen 5. Platz. „Das ist ein echter Durchbruch“, freute sich auch ihr Trainer Michael Gruhl, als er das Endergebnis an der Anzeigetafel aufleuchten sah.
„Kaja hat sich als eine Turnerin mit Perspektive im nationalen Talentförderprogramm
empfohlen.“

Damit aber nicht genug: Als die besten Nachwuchsturnerinnen der AK 11 an die Geräte gingen,  war Miriam Bergmann (TV 1860 Detmold) auf die Minute topfit.
Gleich am so genannten „Zittergerät“, dem Balken, zeigte sie mit der viertbesten Wertung ihr großes Talent. Und es ging am Boden und Sprung (jeweils Fünftbeste) weiter, so dass Miriam vor dem letzten Gerät auf dem fünften Platz der Gesamtwertung lag. Jetzt wurde es richtig spannend, da die Punktabstände zu den vor ihr liegenden Konkurrentinnen äußerst gering waren. Würde Miriam diese Platzierung am Stufenbarren, dem schwierigsten Gerät, halten können? Das war die Frage im Detmolder Lager, die Miriam mit Bravour beantwortete: Als sie nach einem haushohen Strecksalto sicher auf der Matte landete, hatte sie die beste Stufenbarrenübung der gesamten Konkurrenz geturnt. Das war nicht nur der verdiente Sprung aufs Treppchen, sondern mit 69,20 Punkten auch ein neues Rekordergebnis von Miriam, mit dem sie im Wettkampfbereich bereits die Norm für die  Kadernominierung geschafft hat. „So stark habe ich Miriam noch nie turnen sehen“, war Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer hellauf begeistert.

Unsere Schnappschüsse geben einen kleinen Einblick in das Wettkampfgeschehen.

 

 

LTG-Cup:

Lippische Nachwuchsturnerinnen im Leistungstest



„Ordentlich, mit Potenzial nach oben.“ So lautete das strenge Urteil von Michael Gruhl, nachdem die im LLZ Detmold betreuten Nachwuchsturnerinnen der Altersklassen 7-10 ihren Leistungstest zur Vorbereitung auf den ersten Nachwuchswettkampf dieses Jahres auf Landesebene geturnt hatten. Mit anderen Worten: Es muss bis zum 14. Juni noch fleißig trainiert werden, wenn die schwierigen Übungen beim Landesvergleich fehlerfrei präsentiert werden sollen.

Trotzdem sahen die zahlreichen Eltern im Turnleistungszentrum an der Georg-Weerth-Straße schon Leistungen auf hohem Niveau. So gab es für den Sprung von Celine Adamczak (TuS Helpup/Siegerin der der AK 8) 15,85 von 16 möglichen Punkten. Ebenso hervorzuheben ist die Gesamtleistung von Kaja Gutzeit (TV Heidenoldendorf/Siegerin in der AK 9), die bei einem Ausgangswert von jeweils 18 Punkten pro Gerät einen Schnitt von 16,61 Punkten schaffte. In der AK 7 siegte Lea Teichrieb vom TuS Brake mit guten 51,55 Punkten, während in der AK 10 Carla Feuersträter vom TV 1860 Detmold als einzige Starterin mit 59,4 Punkten nur knapp die angestrebte 60-Punkte-Grenze verfehlte.

Unsere Fotos zeigen nacheinander die Siegerinnen in den          Altersklassen 7-11.

 

 

Liga-Finale der westfälischen Turnerinnen:

KTV Detmold ungeschlagen zum Titel



Am 17. Mai mussten die Turnerinnen der KTV Detmold weit fahren. Denn im sauerländischen Birkelbach wurde die diesjährige Ligasaison der westfälischen Turnerinnen beendet. Nach zwei Wettkämpfen ging es im Finale der vier Ligaklassen (Landesliga 1 und 2, Verbandsliga, Oberliga) um die Titelvergabe und damit um den Aufstieg. So war es nicht verwunderlich, dass alle 32 Mannschaften (acht pro Ligaklasse) noch einmal leidenschaftlich um jeden Zehntelpunkt kämpften.

Die KTV-Turnerinnen standen dabei unter besonderer Anspannung, weil sie auf ihre beste Akteurin Miriam Bergmann verzichten mussten, die zeitgleich in Dortmund beim Deutschland-Pokal der Turnerinnen für Westfalen an den Start ging. Doch Carla Feuersträter, Christina Haas, Lara Hebrock, Laura und Lilian Schnitzerliung sowie Desiree Singh hatten sich auf diese Situation mental gut eingestellt und gewannen auch diesen dritten Wettkampf – knapp, aber verdient.

Schlüssel zu diesem Sieg war die mannschafliche Geschlossenheit, mit der alle sechs KTV-Turnerinnen zum Titelgewinn beitrugen und damit den Aufstieg in die nächsthöhere Ligaklasse perfekt machten. Groß war daher die Freude, als sie auf das oberste Siegerpodest klettern und den Siegerpokal in Empfang nehmen konnten.
Und schon jetzt heißt es für das nächste Jahr: „Landesliga 1 wir kommen – und wollen wieder nach oben!“

 

 

Landesmeisterschaften Gerätturnen:

Miriam Bergmann mit TOP-Leistung


Bei den Landesmeisterschaften im Gerätturnen, die am 1. Mai in Dortmund stattfanden, lagen für die im Detmolder Turnleistungszentrum betreuten Turnerinnen Enttäuschung und Freude eng beieinander. Enttäuschung, weil Nadine Jarosch (TV 1860 Detmold) verletzungsbedingt nicht starten konnte. Freude, weil ihre Vereinskameradin Miriam Bergmann in der AK 11 die Vize-Meisterschaft erturnte.

Dabei zeigte Miriam insbesondere am Sprung und am Balken herausragende Leistungen. Erstmalig turnte sie den Tsukahara (Sprung mit einer halben Drehung in den Handstand auf den 1,25 Meter hohen Sprungtisch und anschließender eineinhalb Salto rückwärts in den Stand), für den sie 18,35 von 20 möglichen Punkten bekam. Und auch am Schwebebalken bewältigte sie die schwierige Übung mit Überschlag vorwärts und Doppelflickflack ohne Absteiger, was ihr ebenfalls eine 18er-Wertung einbrachte. Am Stufenbarren und Boden gelang dagegen noch nicht alles, was aber angesichts der hohen Anforderungen bei den in der AK 11 verlangten Übungen auch nicht verwunderlich ist.

Mit dem insgesamt erturnten Gesamtergebnis von 67,400 Punkten bestätigte Miriam Bergmann aber eindrucksvoll ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader und damit gleichzeitig die Ernennung des Detmolder Turnleistungszentrums zum DTB-Turn-Zentrum. Nunmehr vertritt „Miri“ den WTB beim Deutschland-Pokal, einem hochrangigen Mannschaftswettkampf der Landesturnverbände,  der am 17. Mai ebenfalls in Dortmund ausgetragen wird.

Unsere Fotos zeigen Miriam Bergmann beim schwierigen Ringsprung am Balken, beim Anflug zum Tsukahara, beim haushohen Strecksalto vom Stufenbarren sowie beim Posieren nach Abschluss des Wettkampfes.